OTS0251 5 II 0209 FPK0014 AI Mi, 06.Jul 2011
FPÖ / Obermayr / EU / BSE

FPÖ-Obermayr: EU weicht BSE-Schutzbestimmungen auf!

Tiermehlverbot soll gelockert, Forschungsgelder gekürzt werden

Wien (OTS) - Zum heutigen im EU-Parlament abgestimmte Bericht zu transmissiblen spongiformen Enzephalopathien (TSE) - gemeint sind "Übertragbare schwammartige Hirnleiden", bekannte Formen von TSE sind BSE oder das Creutzfeldt-Jakob-Syndrom - übt freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Franz Obermayr heftige Kritik. "TSE kann Menschen und Tiere treffen und endet immer tödlich. Bis dato gibt es keine wirksamen Therapien. Der Vorschlag der Kommission, das Verbot der Tiermehl-Verfütterung (an Nichtwiederkäuer) aufzuheben, zeigt, wie wenig Europa dazugelernt hat, wenn es um die Gesundheit der Menschen geht", so Obermayr. "Die Erfahrungen, die wir mit BSE gemacht haben, sollten uns Lehre genug sein."

Als Leichtsinnigkeit sind für Obermayr auch die mangelnden Forschungsbemühungen einzuordnen. "Über ein Jahrzehnt nach dem verheerenden Ausbruch der BSE-Seuche in Europa gibt es immer noch keine Schnelltests für tote oder lebendige Tiere. Wenn nun geplant ist, diese Forschungsgelder zu kürzen, bevor relevante Ergebnisse erzielt wurden, dann ist das ein Skandal!", zeigt sich Obermayr entsetzt über die geplante Reduktion der BSE-Forschung. "Hier wird die Bevölkerung mutwillig einem Risiko ausgesetzt. Nach allen Erfahrungen, die wir mit Tierseuchen in den letzten Jahren machen mussten, kann es keine Kompromisslösungen geben", so Obermayr abschließend.

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