OTS0189 5 II 0227 NGB0001 Mo, 27.Jun 2011
Bildung / Schule / Nchhilfe / ÖGB

ÖGB: Kinder fördern, nicht trennen

Gemeinsame Schule für 6- bis 14-Jährige

Wien (OTS/ÖGB) - "Die heute präsentierten Umfrageergebnisse unter anderem zum Thema ganztägige Schulformen und gemeinsame Schule aller 6- bis 14-Jährigen bestätigen unsere Forderungen", sagt ÖGB-Vizepräsidentin Dr.in Sabine Oberhauser zur euroSEARCH-Umfrage. "Kinder fördern und nicht trennen, das sind wesentliche Rezepte zu gleichen Bildungs- und Berufschancen für alle Kinder."++++

Schule müsse Fähigkeiten und Talente entdecken und fördern statt Fehler zu bestrafen. Und Bildungschancen müssen für alle Kinder gleich sein, die Trennung von 10-jährigen Kindern in Haupt- bzw. Neue Mittelschulen einerseits und Gymnasien andererseits sei inzwischen eine "europaweit einzigartige Absurdität", so Oberhauser.

Derzeit hängt die Förderung zu einem Großteil vom Einkommen oder Vermögen der Eltern ab. "Wer sich Nachhilfe leisten kann, steht besser da", so ÖGB-Vizepräsidentin Oberhauser. "Ganztägige Schulformen nehmen großen Druck von den Eltern, sowohl was den zeitlichen, als auch den finanziellen Aufwand betrifft. Nachhilfe muss überflüssig werden", fordert Oberhauser, "wir brauchen daher deutlich mehr ganztägige Schulangebote, das spart teure Nachhilfestunden und verbessert außerdem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie."

Die Sozialpartner fordern pro Bezirk zumindest eine Volks- und eine Mittelschule mit Ganztagsangebot. ExpertInnen haben berechnet, dass die Mehrkosten für Ganztagsschulen sich für den Staat bald rechnen würden, weil dann mehr Frauen arbeiten gehen könnten - somit fließt auch mehr Lohnsteuer ins Budget.

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