OTS0301 5 II 0489 FTK0001 Mi, 22.Jun 2011
Bildung / Schulen / Kärnten

Strategiepapier von Aufsichtsrat abgesegnet

Entscheidung beim Strategieprozess der FH Kärnten. Technische Studiengänge übersiedeln von Klagenfurt nach Villach. Feldkirchen ist ab 2015 kein FH-Standort mehr.

Klagenfurt (OTS) - Im Herbst des vergangenen Jahres wurde auf
Basis einer Untersuchung durch das Institut für höhere Studien (IHS) ein Strategieprozess gestartet. Wie zuletzt auch der für die Genehmigung und Qualitätssicherung der FH-Studiengänge verantwortliche Fachhochschulrat forderte, sollen thematisch verwandte Studienbereiche konzentriert und die Standorte insgesamt reduziert werden.
Ziel des Strategieprozesses ist es, die Voraussetzungen für die langfristige Entwicklung des Bildungs- und Innovationsstandortes Kärnten zu schaffen, die Qualität der FH in Lehre und Forschung weiter zu steigern und die Kosten zu senken. Von der Hochschulleitung ausgearbeitete Konzepte bzw. Standortkonfigurationen wurden mit dem Aufsichtsrat in Sitzungen im März und Mai diskutiert.

Bei der Sitzung vom 22. Juni einigte sich nun der Aufsichtsrat nach genauer Prüfung auf die zukünftige Entwicklungsstrategie. Kernaspekte der neuen Struktur sind die inhaltliche Fokussierung von derzeit 9 auf 4 Studienbereiche, nämlich Engineering & IT, Wirtschaft & Management, Gesundheit & Soziales sowie Bauingenieurwesen & Architektur.

Auswirkungen der neuen Organisationsstruktur

Die neue Organisationsstruktur bedeutet eine vollinhaltliche Aufrechterhaltung des Studienangebotes, aber die Schaffung von inhaltlichen Schwerpunkten an Standorten, um Effizienzpotenziale zu heben, die Kosten je Studierenden weiter zu senken und die Qualität in Lehre und Forschung weiterzuentwickeln.

Die technischen Studiengänge werden in Villach konzentriert. Der Standort Villach der FH Kärnten hat sich in den letzten Jahren als Technik-Standort positioniert, sämtliche Entwicklungen, wie zum Beispiel die Errichtung des Laborzentrums, der "Science and Energy Labs", haben hier stattgefunden. Der Bereich Gesundheit & Soziales wird im Umfeld des Klinikums, also in Klagenfurt angesiedelt und mit den bereits laufenden Studiengängen der medizinisch-technischen Dienste gebündelt. Somit ergeben sich auch eine klare Profilbildung und ein Mehrwert für die Standortstädte. Damit werden in Österreich erstmals Kompetenzzentren geschaffen, die nationale und internationale Strahlkraft haben.

Für den Studienbereich Bauingenieurwesen & Architektur, der am Standort Spittal angesiedelt ist und für den Bereich Wirtschaft am Standort Villach sieht der Strategieprozess einen Verbleib und eine Weiterentwicklung an den jeweiligen Standorten vor.

Zeitplan 2012 - 2015

In Feldkirchen läuft der Mietvertrag für das FH-Gebäude noch bis zum Jahr 2015, die FH wird den Vertrag bis zu diesem Zeitpunkt voll erfüllen und wird auch aktiv bei der Ausarbeitung eines alternativen Nutzungskonzepts mitarbeiten. Gleichzeitig wurde eine Aufforderung an die Landesregierung gerichtet, ehestens für eine Ersatzlösung für die freigewordenen Flächen, besonders für Feldkirchen, Sorge zu tragen.

Die Vorbereitungen bei den Studienplänen starten sofort, nach Freigabe durch den Fachhochschulrat sollen erste inhaltiche Umstellungen ab dem Wintersemester 2012 erfolgen. Ende 2015 soll der Prozess abgeschlossen sein. "Mit diesem Prozess werden langfristig die Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung des Bildungsstandortes Kärnten gesichert und die FH Kärnten ist damit weiterhin Garant für die Ausbildung von Top-Arbeitskräften für die Kärntner Wirtschaft", betont Aufsichtsratsvorsitzender DI Jörg Freunschlag.

Rückfragen & Kontakt:

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OTS0301 2011-06-22/22:00