OTS0154 5 WI 0190 FMB0001 II Mi, 17.Nov 2010
Wirtschaft / Handel / KV-Verhandlungen / Mindestlohn / Grüne

Schatz zu Handels-Lohnverhandlung: Grüne unterstützen Forderung nach einem 1300 Euro-Mindestlohn

Wäre erster Schritt zur gesetzlichen Regelung für alle ArbeitnehmerInnen

Wien (OTS) - "Sollte die Gewerkschaft sich bei den Kollektivvertragsverhandlungen im Handel mit einem 1300 Euro-Mindestlohn durchsetzen, wäre das ein wichtiger erster Schritt zur generellen gesetzlichen Regelung für alle ArbeitnehmerInnen. Eine positive Einigung im Handel sehen die Grünen auch als Erfolg ihrer Bemühungen, endlich ein existenzsicherndes Einkommen für alle zu schaffen", betont die Grüne ArbeitnehmerInnen-Sprecherin Birgit Schatz.
"Gerade im Einzelhandel werden beschämende Löhne gezahlt", kritisiert die Grüne und weist darauf hin, dass derzeit viele Filialen von großen Handelsketten entsprechend "gekennzeichnet" wurden. Tatsächlich finden sich auf vielen Märkten österreichweit derzeit Aufkleber mit dem Hinweis "Hier verdient man weniger als 1.300 Euro! Fairer Lohn? Das ist doch das Mindeste!". Schatz: ""Es ist unfassbar, dass es in Österreich Menschen gibt, die mit weniger als 7,50 pro Arbeitsstunde für ihre volle Arbeitskraft abgespeist werden." Aus diesem Grund werden sich die Grünen auch an der Demonstration der Handels-BetriebsrätInnen heute vor der Wirtschaftskammer beteiligen."

Bilder von gekennzeichneten Minilohn-Ketten sind auf der Homepage der Grünen zu finden unter: www.gruene.at/mindestlohn

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