OTS0194 5 II 0298 VPK0002 Di, 05.Okt 2010
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Grillitsch: ÖVP bekennt sich auch weiterhin zur Erhaltung des ländlichen Raums

ÖVP-Landwirtschaftssprecher zum Grünen Bericht 2009

Wien (OTS/ÖVP-PK) - 2009 war ein schwieriges Jahr für Österreichs Landwirtschaft; bei Produktion und Einkommen gab es starke Rückgänge. Die allgemeine Wirtschaftskrise ließ auch den Agrarsektor nicht verschont, wobei die Situation nicht nur von einem starken Rückgang des Produktionswerts, sondern auch einer erheblichen Verschlechterung der Einkommen der heimischen Landwirtschaft gekennzeichnet war. Das sagte heute, Dienstag, ÖVP-Landwirtschaftssprecher Fritz Grillitsch anlässlich der heutigen Sitzung des Landwirtschaftsausschusses. ****

Die Einkünfte pro Betrieb fielen auf 19.000 Euro zurück; das ist ein Minus von 28 Prozent.
Grund für diese negative Entwicklung waren vor allem niedrigere Erzeugerpreise, die einen starken Rückgang des Produktionswerts zur Folge hatten. "Durch die Förderungen und Leistungsabgeltungen der öffentlichen Hand konnten die Einkommen noch einigermaßen stabilisiert werden."

Grillitsch forderte in diesem Zusammenhang erneut, in Brüssel jeden Cent, der möglich sei, für die Landwirtschaft wieder zurückzuholen. Dass die Interessen der österreichischen Bauern in Brüssel gehört werden, dafür sorge unter anderem der ehemalige Vizekanzler Wilhelm Molterer als Vorsitzender der EVP-Arbeitsgruppe Landwirtschaft.

Kritik übte der ÖVP-Landwirtschaftssprecher allerdings an der Arbeiterkammer, die immer wieder gefordert hatte, dass die Lebensmittelpreise und Ausgleichszahlungen sinken und im Gegenzug die Standards und Steuern erhöht werden sollen. Wer dies will, gefährdet nicht nur unsere klein strukturierte bäuerliche Landwirtschaft in Österreich, sondern auch die Sicherheit der Konsumenten, welche naturnahe, umwelt- und tiergerechte Lebensmittel wollen, die auch etwas kosten dürfen.

"Die ÖVP bekennt sich weiterhin zur Erhaltung und Weiterentwicklung des ländlichen Raums und zu einer bäuerlichen, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Landwirtschaft", zeigte sich Grillitsch abschließend überzeugt, dass die Bedeutung der bäuerlichen Arbeit auch beim Budget entsprechend gewürdigt werde. "Es darf keine Umverteilung beim Budget auf Kosten der Bauern geben", so der ÖVP-Abgeordnete abschließend in Richtung SPÖ.
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