OTS0039 5 II 0308 NVP0001 WI/CI Mo, 20.Sep 2010
ÖVP / Interview / Kaltenegger

"ÖVP-Sommerinterviews" der ÖVP-Regierungsmitglieder auf www.oevp.at

ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger über die bevorstehende Haushaltssanierung, die Vermögenssteuer der SPÖ, Gemeinschaftsarbeit für Mindestsicherungsbezieher, die Wahlkämpfe und wo er Ausgleich und Kraft zu seinem Beruf findet

Wien, 20. September 2010 (ÖVP-PD) Im Rahmen des Abschlusses der ÖVP-Sommerinterview-Reihe betont ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger, dass natürlich auch die "Reichen" einen Beitrag zur Sanierung des Haushaltes leisten werden müssen. Eine Vermögenssteuer, wie sie die SPÖ fordert, lehnt der ÖVP-General ab, da davon vor allem der Mittelstand betroffen wäre. "Die SPÖ will 4,5 Milliarden Euro einnehmen, dieser Betrag ist siebenmal so hoch, wie die Vermögenssteuer, die wir bereits hatten. Trotzdem sagt die SPÖ niemand ist betroffen. Das glaube ich nicht und auch niemand mit dem ich gesprochen habe", so Kaltenegger. Das Modell der Gemeinschaftsarbeit, das Staatssekretärin Christine Marek vorgeschlagen hat, ist für den ÖVP-Generalsekretär ein Beispiel gelebter Liberalität. Die Gemeinschaftsarbeit soll Langzeitarbeitslosen einerseits die Möglichkeit geben, sich bei der Gesellschaft für die Unterstützung zu bedanken und soll den betroffenen Personen gleichzeitig helfen, wieder Fuß in der Arbeitswelt zu fassen. Darüber hinaus möchte die ÖVP mit dem Modell auch ein klares Signal setzen: "Missbrauch unseres Sozialsystems wird nie auf Toleranz oder Verständnis stoßen. Denn wir wollen denjenigen helfen, die Unterstützung auch wirklich brauchen und verdienen", erklärt Kaltenegger. Für die Landtagswahlen in der Steiermark und in Wien ist der ÖVP-Generalsekretär optimistisch. "Wir werden bis zum Schluss kämpfen, um der Steiermark wieder Selbstvertrauen zu geben und sie nach vorne zu bringen." In Wien ortet Kaltenegger vor allem in drei Bereichen Bedarf für "frischen Wind". Erstens in der Bildungspolitik, die verstärkt auf Leistung setzen sollte, zweitens benötigt Wien mehr Arbeitsplätze und drittens müsse Wien zur sichersten Stadt der ganzen Welt werden. Das ganze "ÖVP-Sommerinterview" mit ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger finden Sie auf www.oevp.at. ****

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0039 2010-09-20/09:22