OTS0077 5 II 0186 GKR0002 Mo, 16.Aug 2010
Kommunales / Grüne / Wien / Wahl / FPÖ

Ellensohn: Strache-Plakate neuer Wahlkampf-Tiefpunkt

"Die unsäglichen FP-Blut-und-Boden-Parolen erinnern mich an Nazi-Jargon"

Wien (OTS) - Der Stadtrat der Grünen Wien, David Ellensohn,
fordert den Stopp der derzeitigen Plakatwelle der Strache-FP. "Die Wortwahl erinnert an Nazi-Jargon. Die Kampagne ist ein weiterer Tiefpunkt im Wiener Wahlkampf. Die FPÖ schreckt wie gewohnt vor nichts mehr zurück", kritisiert Ellensohn die Plakate, auf denen Strache für mehr Mut für Wiener Blut eintritt.

Ellensohn führt aus: "Mir ist egal, ob Straches Polit-Kameraden Vilimsky, Madejski und Kowarik im Sinne von Heinz-Christian Strache voller Wiener Blut sind, aber was nicht geht, ist, dass Straches Wort-Rabauken halb Wien beleidigen. Jede zweite Wiener Familie hat zumindest einen Menschen im Familienverband, der zugewandert ist. Das müssen sich die Wiener und Wienerinnen nichtgefallen lassen."

"Diese Kampagne ist das Mieseste an Ausländerhetze, was seit langer Zeit in Wien plakatiert worden ist. Ich erwartete mir von Fekter-Marek nichts, aber die Wiener SPÖ muss jetzt endlich aufhören, Steuergelder an die FPÖ-Hetzpostille NFZ (Neue Freie Zeitung) zu verschenken. Michael Häupl inseriert ungeniert in der FPÖ-Zeitung, diese Inserate müssen sofort eingestellt werden", fordert Ellensohn.

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