OTS0146 5 WI 0246 OCP0002 Mi, 14.Jul 2010
Wirtschaft / Inflation / Kraftstoff / Preise / VPI / ÖAMTC

ÖAMTC: Autofahren bleibt teuer

Club fordert Umdenken bei Pendlerpauschale

Wien (OTS) - "Die heute veröffentlichten Zahlen des 'Preisindex für den privaten Pkw-Verkehr' sind wieder einmal eine Hiobsbotschaft für all jene, die auf ihr Auto angewiesen sind", schlägt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau Alarm. "Autofahren ist heuer genau so teuer wie im bisherigen Rekordjahr 2008. Legt man die Indexbasis aus dem Jahr 2005 zu Grunde, so hat sich Autofahren im Vergleich um 9,2 Prozent verteuert. 2008 betrug die Indexsteigerung 9,3 Prozent"

Preistreiber sind einmal mehr die Kraftstoffe, die um 14 Prozent mehr kosten als im Juni des Vorjahres. "Diese Preisspirale, die sich seit April dieses Jahres konstant in die Höhe schraubt, wird vor allem für Menschen mit geringem Einkommen zusehends zu einer großen Belastung", warnt die ÖAMTC-Expertin. "Vor allem dann, wenn das Auto unerlässlich ist, um den Arbeitsplatz zu erreichen."

Der ÖAMTC fordert daher als Abhilfe eine längst fällige Reform der unzeitgemäßen Pendlerpauschale. "Im Augenblick ist die Pendlerpauschale oft nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein", kritisiert Brandau, "denn die realen Fahrtkosten zur Arbeit verteuern sich kontinuierlich". Hinzu kommt auch, dass der Verkehrsabsetzbetrag seit 1988 unverändert geblieben ist. Der ÖAMTC hat daher ein Konzept ausgearbeitet, das Pendlerpauschale und Verkehrsabsetzbetrag verknüpft und somit treffsicherer macht. "Ziel dieser 'Mobilitätspauschale' ist eine Entlastung der Vielfahrer und all jener Personen, die bis jetzt um die Pendlerpauschale umgefallen sind, zum Beispiel durch atypische Dienstverhältnisse", erläutert die ÖAMTC-Expertin abschließend.

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