OTS0083 5 II 0298 NFW0003 CI Di, 06.Jul 2010
FPÖ / Wien / Eisenstein / Hundeführschein

FPÖ-Eisenstein: Hundeführschein ist unsachlich und nicht exekutierbar!

Wien (OTS/fpd) - Offenbar will sich die Wiener SPÖ vor der Wiener Wahl im Herbst mit dem Hundeführschein in Wien ein Macher-Image verpassen. Zum Leidwesen der Hundehalterinnen und -halter geht das aber gründlich daneben. Tatsächlich hat Aggression nichts mit Rasse zu tun und die Definition der "an sich gefährlichen Rassen" ist wissenschaftlich weder nachvollziehbar noch beweisbar, so heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Dr. Herbert Eisenstein.

Auf der Frage nach den sogenannten Experten, die hinter der Erstellung der Rassenliste stehen, konnte oder wollte der Wiener Bürgermeister keinen einzigen Namen nennen. Dass der Schäferhund nicht vertreten und dem Zugriff der SPÖ entgangen ist, ist natürlich erfreulich für die Halterinnen und Halter dieser Hunderasse. Da er aber ein häufig gehaltener Hund ist, besteht der dringende Verdacht, dass er von der SPÖ aus Angst vor dem Verlust von Wählerstimmen bis zur Wahl im Herbst ausgespart wurde und nach der Wahl in die Liste einbezogen wird, vermutet Eisenstein.

Dass einzelne Hunderassen auch für Fachleute schwer festzustellen sind, dass selbst Hundekenner Rassen verwechseln und bei Mischlingen eine Zuordnung auf Grund des Erscheinungsbildes des Tieres unter Umständen nicht möglich ist, macht die Exekution des Gesetzes durch die Polizei noch schwieriger. Überdies werden zwar Prüfungen zum Erhalt des Hundeführscheins abgenommen, aber Einführungskurse dazu gibt es nicht.

Fazit: Die Bestimmungen über den Hundeführschein sind unüberlegt, oberflächlich, sachlich nicht fundiert und nicht exekutierbar. Es handelt sich um eine Husch-Pfusch-Aktion der Wiener SPÖ. Deshalb hat die FPÖ auch eine Klage beim Verfassungsgerichtshof gegen diese Bestimmungen eingebracht. Schlussendlich wird der Hundeführschein in seiner jetzigen Form sicher nicht halten. Eisenstein zeigt sich abschließend zuversichtlich, dass sich dieser durch die Initiative der FPÖ schon in Kürze als verfassungswidrig erweisen wird. (Schluss) hn

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