OTS0191 5 II 0208 OVK0001 Di, 22.Jun 2010
ÖVP / FPK / FPÖ / SPÖ Kaiser

ÖVP Martinz: Koalition mit FPK endet, wenn Strache Chef von Scheuch wird/

SP Neuwahlforderung scheinheilig, bei BZÖ Gründung blieb SP in Chianti Koalition

Klagenfurt (OTS/VP) - "Sollte FPÖ Bundesobmann Heinz Christian Strache Dirigent der FPK und seines Parteichefs Uwe Scheuch werden, dann verliert der Koalitionsvertrag in Kärnten seine Gültigkeit, kommentiert ÖVP Obmann Josef Martinz die gestern Abend fixierte Kooperation zwischen Bundes FPÖ und FPK. Nur solange die FPK - wie angekündigt - selbständig bleibt, ist die Basis für die Koalition gegeben. Die ÖVP werde die Entwicklung bei der FPK penibel beobachten. "Strache kann sitzen wo er will, nur sicher nicht mit mir am Koalitionstisch", ergänzt der ÖVP Obmann.
Als völlig scheinheilig bewertet Martinz die Forderung von SPÖ Vorsitzenden Peter Kaiser nach Neuwahlen, weil die SPÖ in der Kooperation bei den Blauen einen Wählerbetrug ortet.
Kaiser sei daran erinnert, dass die SPÖ bei der Gründung des BZÖ ihre SPÖ-FPÖ Chianti Koalition mit den Orangen reaktionslos fortsetzte. Damals war von der SPÖ nichts von Wählerbetrug oder von Neuwahlen zu hören. Die Nachfrage an Kaiser drängt sich auf, wie wird seine SPÖ in Klagenfurt reagieren, dort gibt es ja seit März 2009 eine SPÖ-FPK Koalition, so Martinz.
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