OTS0236 5 WI 0193 NAR0002 Do, 06.Mai 2010
Wirtschaft / ARBÖ / Wettbewerb / Mineralöl / Steuern / Spritpreise

ARBÖ-Kritik an Spritpreispolitik

Finanzminister kassiert mit

Wien (OTS) - Der sprunghafte Anstieg der Spritpreise in Österreich seit zwei Tagen ist nicht gerechtfertigt, kritisiert der ARBÖ. Die Spritpreise in Österreich haben mit 1,129 Euro pro Liter Diesel und mit 1,226 Euro pro Liter Eurosuper das höchste Niveau seit 18 Monaten erreicht.

Die Mineralölkonzerne nützen die schreckliche Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko für ungerechtfertigte Preiserhöhungen an den heimischen Zapfsäulen. Dies obwohl der Ölpreis bereits seit 30 April wieder etwas von seinem hohen Niveau gesunken ist, und zwar sowohl auf Dollar- als auch auf Euro-Basis, argumentiert der ARBÖ. "Der aktuelle Preis für Rohöl hat nichts mit den aktuellen Spritpreisen an den heimischen Zapfsäulen zu tun. Schließlich wurde das dafür verwendete Rohöl schon vor Monaten gekauft und geliefert", so der ARBÖ. Lachender Dritter ist der Finanzminister, der automatisch mehr Umsatzsteuer kassiert, je höher der Grundpreis für Diesel und Eurosuper steigt. Auf Treibstoffe gibt es stets einen 20-prozentigen Umsatzsteuerzuschlag, den höchsten Satz, den es in Österreich gibt. Diese Umsatzsteuer wird nicht nur auf den Grundpreis eingehoben, sondern auch auf die Mineralölsteuer.

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