OTS0135 5 WI 0318 AIM0001 Mo, 29.Mär 2010
Agrar / Budget / Finanzen / Grillitsch

Grillitsch: Gemeinsam EU-Agrarbudget sichern

Österreichs Bauernvertreter schmieden Allianzen auf allen EU-Ebenen

Wien (OTS) - "Wer die momentan in Brüssel herumgeisternden Budgetideen für bare Münze nimmt, muss ernsthaft um die Existenz der österreichischen Bauern fürchten", warnt Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch eindringlich in einer Aussendung. Denn parallel zur Konsolidierung des nationalen Budgets solle für die nächste GAP-Periode ab 2014 bis 2020 offenbar auch auf Brüsseler Ebene massiv gekürzt werden - mit fatalen Folgen für die heimische Landwirtschaft. "Einen umso höheren Stellenwert nehmen jetzt auch die österreichischen Bemühungen ein, uns auf EU-Ebene zu vernetzen", erklärt Grillitsch und verweist dabei auf regelmäßige Treffen mit Joseph Daul, Sarkozy-Berater und EVP-Fraktionschef im EU-Parlament. "Dass die Interessen der österreichischen Bauern in Brüssel gehört werden, dafür sorgen vor allem auch die EU-Abgeordnete Elisabeth Köstinger sowie neuerdings der ehemalige Vizekanzler Willi Molterer als Vorsitzender der EVP-Arbeitsgruppe Landwirtschaft. In dieser sensiblen Phase der GAP-Verhandlungen ist es sehr wichtig, dass erfahrene Politiker-Persönlichkeiten ihre Expertise einbringen", betont Grillitsch.

Berlakovich Vorsitzender der EVP-Agrarminister

"Flankierend dazu ist das vehemente Auftreten der Regierung in Brüssel von höchster Bedeutung für die österreichischen Bäuerinnen und Bauern", zeigt sich Grillitsch erfreut darüber, dass Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich seit heute ein neu gegründetes Kollegium von EVP-Agrarministern anführt. Ins Leben gerufen wurde dieses Gremium, bestehend aus elf europäischen Staaten, von EVP-Präsident Wilfried Martens. Darunter finden sich mit Frankreich und Deutschland auch Länder, zu denen die österreichische Agrarpolitik bereits ausgezeichnete Kontakte unterhält. Mit Rumänien gehört aber auch jenes Land zur Gruppe, aus dem der amtierende EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos stammt. Ciolos wird an den Beratungen ebenfalls regelmäßig teilnehmen.

"Unser Auftrag kann nur heißen, die Rahmenbedingungen zu sichern, damit die heimische Landwirtschaft eine Zukunft hat. Um das für die heimischen Bauern beste Verhandlungsergebnis zu erzielen, wird derzeit die österreichische Präsenz an allen Schlüsselstellen der EU-Agrarpolitik bestmöglich verstärkt und ausgebaut", teilt der Bauerbund-Präsident mit.
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