OTS0049 5 II 0217 NVB0001 So, 17.Jän 2010
Politik / Pressestimmen / Vorausmeldung

Neues Volksblatt: "NMS" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 18. Jänner 2010

Linz (OTS) - Man muss nur alle Kinder in die gleiche Schule
stecken, und das von der Früh bis zum Abend, Hauptsach': weg von den Eltern!, und alle sind am Ende gescheiter, mündiger, sozial kompetenter - mit einem Wort: besser auf das Leben vorbereitet.
Das ist der Traum linker Bildungstheoretiker, die das Interesse am Schulversuche "Neue Mittelschule" als Beweis dafür nehmen, dass immer mehr Skeptiker von den Vorzügen der gemeinsa-
men Schule der Zehn- bis
14-Jährigen überzeugt werden können.
Die Realität ist aber eine ganz andere, der Zulauf zur Neuen Mittelschule hat viel profanere Gründe: Für die sogenannte NMS gibt es mehr Geld und mehr Lehrer als für eine normale Hauptschule. Kein Wunder, dass sich die Schulen anstellen.
Dass die SPÖ-Ministerin im Gegenzug den Bundesländern Gehälter für Lehrer schuldig bleibt, die wegen der Senkung der Schülerzahl pro Klasse auf 25 notwendig geworden sind, ist eine andere Sache.
Wenn die Ideen der linken Bildungstheoretiker wirklich so gut sind, wie sie uns einreden möchten, dann fragt man sich: Warum schicken immer mehr linke Häuptlinge ihre Kinder in Privatschulen? Haben sie etwa kein Vertrauen in die Schule, die für alle Anderen gut genug ist?

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