OTS0078 5 CI 0578 NAR0001 Mi, 16.Dez 2009
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ARBÖ: Schnell und gratis Strom tanken beim ARBÖ in Linz

ARBÖ Oberösterreich und LINZ AG setzen mit Strom-Schnell-Tankstelle neue Maßstäbe

Wien (OTS) - "Wer Elektro-Mobilität haben will, braucht Tankstellen", betonten Vertreter der LINZ AG und des ARBÖ Oberösterreich heute, Mittwoch, in einer gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung der Strom-Tankstelle beim ARBÖ-Prüfzentrum in der Hafenstraße 6 in Linz. Bei dieser neuen Strom-Tankstelle kann man gratis und schnell auftanken.

"'Taten statt Worte' heißt unsere Devise", erklärte Dr. Hermann Kepplinger, Verkehrslandesrat in Oberösterreich in seiner Funktion als Präsident des ARBÖ Oberösterreich. "Als Verkehrs-Landesrat und ARBÖ-Präsident ist es mir besonders wichtig, an der Schaffung einer Strom-Tankstellen-Infrastruktur mitzuarbeiten". Der Trend geht in Richtung Schnell-Ladung, stellte Mag. Alois Froschauer, Generaldirektor der LINZ AG fest: "Mit dieser neuen Schnell-Tankstelle beim ARBÖ haben wir völlig neue Maßstäbe für ganz Österreich gesetzt." Eine zweite Schnell-Ladestation gibt es noch bei der LINZ AG in der Wienerstraße. Insgesamt bietet die LINZ AG bereits 13 öffentliche Elektro-Ladestationen an. "Damit unterstützen wir die Markteinführung von Elektrofahrzeugen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Marktdurchdringung der neuen Technologie", so Froschauer.

Dass die Oberösterreicher massiv an der E-Mobilität interessiert sind, die im Bemühen um CO2-Reduktion weltweit als Hoffnungsträger angesehen wird, zeigt der Erfolg des Pilotprojekts "Test & Drive", das die LINZ AG und der ARBÖ Oberösterreich im Sommer gemeinsam gestartet haben. Dabei konnte man sich - erstmalig in Österreich -E-Zweiräder ausborgen. Der Zulauf zu diesem Praxis-Test mit der E-Mobilität war mit 84 Beteiligten unerwartet hoch ausgefallen.

Thomas Harruk, Geschäftsführer des ARBÖ Oberösterreich räumt der E-Mobilität gerade im Kurzstreckenverkehr und im Zweirad-Sektor ausgezeichnete Realisierungschancen ein: "Aus Verkehrserhebungen wissen wir, dass bei rund 60 Prozent aller Autofahrten gerade mal eine Strecke von 5 km zurückgelegt wird. Hinzu kommt das ausgeprägte Klimabewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher. Attraktive Mobilitätslösungen gibt es schon heute vor allem bei Fahrrädern, Mopeds und Motorrädern. "Damit die E-Mobilität aber auch bei der breiten Bevölkerung ankommen kann, bedarf es einer flächendeckenden Versorgung zur Betankung der E-Fahrzeuge", so Harruk.

Für Rudi Anschober, in Oberösterreich zuständiger Landesrat für Umwelt, Energie, Wasser und Konsumentenschutz, ist es wesentlich, den Ausbau der Elektro-Mobilität durch Ökostrom sicherzustellen: "Um endlich Ernst zu machen mit Klimaschutz und damit dem Schutz der Lebenschancen der nächsten Generationen, brauchen wir nicht nur eine Energiewende, sondern auch eine Verkehrswende", erklärte Anschober in der Pressekonferenz. Sein Ziel ist es, Oberösterreich zum führenden Standort für Elektromobilität zu machen.

Handfeste finanzielle Vorteile für E-Fahrzeuge bietet die Vienna Insurance Group (früher: Wiener Städtische): "Als erster österreichischer Versicherer sind wir bereits seit 2006 Partner des klima:aktiv mobil Programms und unterstützen dessen Ziele -umweltfreundliche und gesundheitsfördernde Mobilität sowie die Forcierung erneuerbarer Energien und alternativer Antriebe", sagte Landesdirektor Mag. Günther Erhartmaier. Für ein E-Fahrzeug gibt es -genauso wie für andere Pkw mit Alternativantrieb - einen zehnprozentigen Nachlass bei der Kfz-Haftpflichtversicherung und bei der Kasko. Und für die Anschaffung eines schadstoffarmen Autos mit einem CO2-Ausstoß von unter 135 g/km gibt es zudem eine einmalige Gutschrift von sechs Monatsprämien bei der Kfz-Haftpflicht.

Anläßlich der Pressekonferenz wurde E-Mobilität zum Anfassen gezeigt: Vom Fiat Fiorino Electric über den E-Konzeptsportwagen Hai E3 bis hin zu diversen E-Rollern (E-Enduro Quantyia Stada und Track, E-max roller, E-mo Elektromova, Allegro) und E-Bikes (KTM Cityblitz, Hercules Emove Idos, Kalkhoff Agattu). Einen schöpferischen Beitrag leisteten auch die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule 2 mit einer tollen Skulptur, die das moderne Linz symbolisiert: Die Kulturhauptstadt als Vorreiter für ein neues, umweltfreundliches und sauberes Energiezeitalter.

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