OTS0278 5 WI 0188 GKR0005 CI Fr, 30.Okt 2009
Bau

Grüne Wien zu Stadthallenbad: SPÖ weiter uneinsichtig

Gretner: rechtliche Prüfung und mögliche Aufhebung des Verfahrens

Wien (OTS) - "Leider gibt es bei der Sanierung des
Stadthallenbades bis jetzt keine Einsicht bei der SPÖ, dass das gewählte Verfahren lediglich die erstbeste aber keinesfalls die beste Lösung ist", so die Planungs-sprecherin der Grünen Wien, Sabine Gretner. Der Absetzungsantrag der Grünen Wien wurde abgelehnt und die Vertragsgenehmigung im Zusammenhang mit der Sanierung und des Umbaus des Stadthallenbades mit den Stimmen von ÖVP, FPÖ und SPÖ beschlossen. "Wir werden mit anderen Kritikern gemeinsam rechtliche Schritte unternehmen, sollte das Sportamt MA 51 das Verfahren nicht von sich aus aufheben", so Gretner. Aufgrund der angegebenen Errichtungskosten von rund 20 Millionen Euro liegen die Kosten für Vorentwurf und Entwurf weit über den Schwellenwerten für Direktvergabe von geistigen Dienstleistungen und auch über dem EU Schwellenwert, der zu EU-weiten Ausschreibungen verpflichtet. "Ist das Bad einmal umgebaut, ist es zu spät. Der Wettbewerbsleitfaden der Stadt Wien wird komplett ignoriert. Warum es keinen fachlichen Austausch mit den bau - und planungskompetenten Abteilungen im Rathaus gibt, ist mir ein Rätsel", so Gretner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, presse.wien@gruene.at

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0278 2009-10-30/15:23