OTS0237 5 II 0331 VPR0006 CI Fr, 30.Okt 2009
Innenpolitik / Wien / Gesundheit / ÖVP / Korosec

VP-Korosec ad Regionaler Strukturplan Wien: Jetzt heißt es durchstarten, nicht abwarten!

Zur optimalen Gesundheitsversorgung gehört kontinuierliche und zügige Umsetzung der Verbesserungsvorschläge

Wien (OTS) - Als "unabdingbare Grundlage für eine Modernisierung der Gesundheitsversorgung" bezeichnet die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, den nun vorliegenden Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) für Wien. Die SP-geführte Wiener Landesregierung habe sich bei der Erarbeitung des RSG leider unnötig verzettelt, es sei daher jetzt umso mehr Tempo bei der Umsetzung gefordert, betont die VP-Abgeordnete.

Wenn bei der stationären Versorgungsplanung Maßnahmen wie "Strukturanpassung der Kapazitäten für Langlieger in Richtung Akutgeriatrie/Remobilisation" vorgeschlagen werden, dann bedeute das nichts anderes, als dass in Wien nach wie vor teure Spitalsbetten viel zu lange mit Patient/innen belegt würden, die eigentlich in der Akutgeriatrie betreut werden sollten. Korosec dazu: "Die hohe Zahl an sogenannten Procuratio-Fällen hat der Rechungshof bereits vor Jahren mehrfach kritisiert. Wiens Gesundheitsstadträtinnen haben dieses Problem so lange es ging unter den Teppich gekehrt. Die Empfehlungen im RSG Wien machen mehr als deutlich, wo in Zukunft verstärkt der Hebel angesetzt werden muss - ich hoffe, es geschieht auch."

Nur Nein sagen ist zu wenig

Wiens Stadtregierung habe zur Optimierung der Gesundheitsversorgung noch viel zu tun. So sei etwa der Bereich der Spitalsambulanzen in den Spitälern zu analysieren, besonders was die Häufigkeit der Inanspruchnahme betreffe. Auch über neue Versorgungsformen sollte nachgedacht werden. Als Beispiel nennt Korosec die Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), die es in Deutschland bereits seit Jahren gibt. Dadurch würden einerseits die Spitäler entlastet und andererseits den Patient/innen ein flexibles Versorgungsangebot zur Verfügung gestellt werden. "Die Wienerinnen und Wiener wollen auch in Zukunft eine regional ausgeglichene medizinische Versorgung. Es muss daher gelingen, im Zuge der Umstrukturierung den Patientennutzen viel mehr in den Vordergrund zu rücken. Ich bezweifle allerdings, dass Wiens Sozialdemokratie bereit ist, solche Zukunftsmodelle zu realisieren, denn bisher haben wir auf sämtliche Vorschläge in diese Richtung ein postwendendes Njet erhalten", so Korosec abschließend.

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