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Jank zum Standortranking: Wien muss Chancen besser nützen

Forderung nach konsequenterem Marketing für Wien - Wichtig, dass Osteuropakompetenz des Flughafen Wien bestehen bleibt

Wien (OTS) - 6.10.2009 - Vor wenigen Wochen hat der Standort Wien beim CEE-City Ranking von Roland Berger Platz 1 belegt. Im aktuellen European Cities Monitor 2009 von Cushman&Wakefield liegt Wien auf Platz 28. Das zeigt, dass Wien regional top positioniert ist und einen hervorragenden Ruf als Standort genießt, im Vergleich zu den west- und mitteleuropäischen Hauptstädten jedoch zurückliegt.

"Wien ist eine attraktiver Standort, der neben softfacts wie Lebensqualität und Sicherheit vor allem mit einer sehr guten Anbindung an die Märkte in Osteuropa, einem top Angebot an qualifizierten Fachkräften und dank KöSt-Senkung auch steuerlich punktet", sagt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Die schlechte Platzierung im European Cities Monitor sieht Jank darin, dass Wiens wirtschaftliche Profilierung nicht stark genug ist. Nach wie vor wird Wien international als Kultur- und Tourismusmetropole wahrgenommen aber weniger als moderner F&E-Standort. Hier muss ein entsprechendes Städtemarketing bzw. eine Informationsoffensive bei international tätigen Konzernen ansetzen.

Parallel zur besseren Vermarktung gilt es, den Fokus auf die Entwicklung Wiens als Forschungs- und Entwicklungsstandort konsequent durchzuziehen. Wiens Kompetenz in den Zukunftsbranchen Umwelt, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Life Sciences ist eine starke Basis. Jetzt müssen gezielt auch Betriebe aus den Zukunftsbereichen Mobilität, Energie und Sicherheit verstärkt angesiedelt und entsprechende Kooperationen mit Forschungseinrichtungen initiiert werden, um den Standort fit für die Zukunft zu machen.

Besonderes Augenmerk ist nach der erfolgreichen Übernahme der AUA durch die Lufthansa auf die bisher sehr gute Osteuropakompetenz des Flughafen Wien zu legen. "Attraktive und günstige Verbindungen von Wien aus in die wichtige CEE-Region sind ein Asset, das zu erhalten und zu stärken ist", sagt Jank. Denn davon profitieren auch die Anbieter hochwertiger Dienstleistungen am Wirtschaftsstandort Wien, die im neuen Europa bereits stark vertreten sind.

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