OTS0064 5 WI 0741 NEF0002 Di, 15.Sep 2009
Banken / Bilanz / International

Volksbank International zieht trotz schwierigen Umfelds positive Zwischenbilanz 2009 und hat das Risiko im Griff

Wien (OTS) -

  • EGT von EUR 36,7 Mio erwirtschaftet (per Juli 2009)
  • Operatives Ergebnis (vor Risiko) stieg um 36,2 % auf EUR 140,4 Mio
  • Zinsüberschuss auf EUR 238,0 Mio erhöht (+ 30,0 %)
  • Neudotierung der Risikovorsorgen ausgebaut
  • Hohe Kernkapitalquote: 12,6 %
  • Cost-Income-Ratio auf 52,2 % weiter stark verbessert
  • Bilanzsumme: EUR 14,2 Mrd
  • "Bank des Jahres 2008" in Rumänien
  • Ausblick: Aufwärtstrend Ende 2010 in CEE

Positive Zwischenbilanz 2009 Die Volksbank International Gruppe (VBI) zieht für das Jahr 2009 trotz der Auswirkungen der internationalen Wirtschaftskrise eine positive Zwischenbilanz und erzielte per Juli 2009 ein EGT von EUR 36,7 Mio. Das operative Ergebnis (vor Risiko) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 36,2 % auf EUR 140,4 Mio. Wesentlich konnte dazu die erfreuliche Entwicklung des Zinsüberschusses beitragen. Dieser wurde um 30,0 % auf EUR 238,0 Mio erhöht. Die Neudotierung der Risikovorsorgen hat sich mit EUR 99,9 Mio im Vergleich zum 31. Juli 2008 mehr als verdoppelt (+ 137,5 %). Der Gesamtbetrag verteilt sich auf die Bereiche Retail und Corporate im Verhältnis 55 zu 45. Die Non-Performing Loan Quote (NPL) - das ist jener Anteil der Kundenkredite, bei denen seit mehr als 90 Tagen keine Rückzahlung erfolgte - stieg auf 4,9 % (per Juni 2009) an. "Trotz schwierigen Umfelds ist die VBI auch heuer gut unterwegs und hat das Risiko im Griff. Unsere NPLs liegen in einem akzeptablen Rahmen", betont der Vorstandsvorsitzende der VBI Friedhelm Boschert. Die gesamten Eigenmittel der VBI-Gruppe gemäß BWG beliefen sich per 31. Juli 2009 auf EUR 1,1 Mrd und errechnen eine Eigenmittelquote von 14,4 %. Das Kernkapital beträgt EUR 1,0 Mrd. "Mit einer Tier-1 Kernkapitalquote von 12,6 % verfügt die VBI über eine sehr gute Kapitalausstattung", ergänzt VBI-Chefcontroller Gerhard Wöber. Cost-Income-Ratio weiter stark verbessert Die Verwaltungsaufwendungen konnten gegenüber der Vorjahresperiode um 4,6 % auf EUR 149,3 Mio gesenkt werden. Den größten Anteil daran nahmen die Personalkosten mit EUR 72,9 Mio ein. Diese wurden um 6,2 % reduziert. Der Sachaufwand sank um 4,1 % auf EUR 62,7 Mio. Nachdem sich die Cost-Income-Ratio der VBI von 87,6 % (2004) auf 62,9 % (2008) bereits stark verbessert hatte, sank sie bis zum Juli 2009 um weitere 10,7 Prozentpunkte auf 52,2 %. "Unsere umsichtige Vertriebsstrategie - Filialen ergänzt durch Franchisenehmer und mobilen Vertrieb - macht sich bezahlt. Durch die damit verbundene Flexibilität reduzieren wir unsere Kosten und können den Service für unsere Kunden weiter hoch halten", so Boschert. Fokus auf Qualität: "Bank des Jahres 2008" in Rumänien und weitere Awards Mit einem grundsoliden Geschäftsmodell und konservativer Risikopolitik konzentriert sich die VBI auf kundenbezogenes Geschäft mit Privatpersonen und KMU. Daneben setzt sie auf eine strategische Neupositionierung mit vermehrt kurzfristigem Geschäft sowie neuen Zielgruppen und Vertriebswegen (z.B. Online und Direct Banking). Die Bilanzsumme der VBI betrug per Juli 2009 EUR 14,2 Mrd. Im Vergleich zum 31. Dezember 2008 ist das ein leichter Rückgang um 3,5 %. Der überwiegende Anteil stammt dabei aus dem kontinuierlichen Aufbau selbstgestalteter Eigengründungen. Der Anteil der Zukäufe (Ukraine, Bosnien-Herzegowina) beträgt 3,1 %. Der Primär-Einlagenbestand stieg im selben Zeitraum um 1,6 % auf EUR 5,1 Mrd. Das Kreditvolumen reduzierte sich um 2,6 % auf EUR 9,6 Mrd. Davon entfielen 81 % auf EU-Länder. Die VBI beschäftigt 5.574 Mitarbeiter und betreut 1,5 Millionen Kundenkonten. Heuer wurden 30.000 Neukunden gewonnen. Boschert: "Die Expansionspläne haben wir zurückgeschraubt. Wir bauen aber unser genossenschaftlich orientiertes Hausbankmodell weiter aus und setzen auf Qualität." Mit 10 Banken in 9 Ländern und 592 Vertriebsstellen ist die VBI in der Region gut diversifiziert. Die VBI-Banken in Tschechien, Ungarn, Slowakei, Kroatien und Serbien liegen unter den Top 10, die beiden Banken in Bosnien-Herzegowina nehmen Platz 5 ein. In Rumänien ist die Volksbank die drittgrößte Bank und wurde im Juli von der renommierten Finmedia Group als "Bank des Jahres 2008" ausgezeichnet. Die Volksbank in der Slowakei bekam für ihre Innovationen den "Card Innovator 2009" und den "Product Innovator 2008" verliehen. Die Volksbank in Ungarn erhielt im April den Titel "Business Superbrands 2009" für ihren B2B-Service. In Slowenien lancierte die Volksbank als erste Bank einen Kundenservice mit SMS-Mobile Banking. Ausblick: Aufwärtstrend Ende 2010 in CEE Es besteht weiterhin großer Nachholbedarf in unterschiedlichen Bereichen - von der Wohnsituation bis zum Lohnniveau. Von der Kontonutzung bis zu Versicherungsprodukten, Bausparverträgen und anspruchsvollen Einlageprodukten. Deshalb sieht die VBI mittelfristig positive Perspektiven. "Ich sehe eine gewisse Bodenbildung im Rückgang des Wirtschaftswachstums in CEE und rechne gegen Ende 2010 mit einem Aufwärtstrend", prognostiziert Boschert. Rückfragehinweis:

Dr. Friedhelm Boschert Mag. Otto Andre Vorstandsvorsitzender VBI Leiter Marketing & Kommunikation VBI Tel.: +43 (0) 504004-3143 Tel.: +43 (0) 504004-3182 friedhelm.boschert@vbi.at otto.andre@vbi.at

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