OTS0270 5 II 0171 FPK0013 Di, 01.Sep 2009
FPÖ / Königshofer / BAWAG-PSK / Cerberus / Rückkauf

Königshofer: Freiheitlicher Antrag auf Rückkauf der BAWAG-PSK-Anteile von allen anderen Parteien abgelehnt

Wien (OTS) - Die Krise beim US-amerikanischen BAWAG-PSK-Hauptaktionär Cerberus wäre die Chance für die Republik Österreich gewesen, die Anteile an ihrer Hausbank zurückzukaufen", so heute der freiheitliche NAbg DDr. Werner Königshofer. "Damit wäre der Staat wieder am inländischen Geld-, Kapital- und Kreditmarkt präsent gewesen, weil die BAWAG-PSK über entsprechendes Potential und know-how verfügt."

Man hätte auch den Plan der OeNB, eine nationale Clearingstelle für den Zahlungsverkehr einzurichten, umsetzen können, weil gerade die PSK genügend Kapazitäten in diesem Bereich habe. Immerhin wickle sie als Hausbank der Republik jährlich mehr als 8 Milliarden Euro über ihr Cash-Management ab.

Königshofer weiter: "Diese Chance wurde nun von der Regierung vergeben. Die BAWAG-PSK bleibt den Unwägbarkeiten der Heuschrecke Cerberus ausgeliefert. Werden die Anteile notgedrungen an einen asiatischen Staatsfonds verkauft, so droht die Filetierung der BAWAG-PSK und eine weitgehende Auslagerung von Geschäftsbereichen. Daher meint Königshofer abschließend: "Die Republik Österreich wird sich über kurz oder lang eine neue Hausbank suchen müssen."

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OTS0270 2009-09-01/15:29