OTS0133 5 II 0192 NOB0001 Mo, 06.Jul 2009
Politik / Gewerkschaften / Justiz / Kriminalität / Exekutive / Arbeitsmarkt

Justizwache: Personalpolitik von BM Heinisch-Hosek ist unverantwortlich!

Wien (OTS) - Es ist von der zuständigen Ministerin Heinisch-Hosek unverantwortlich, dass unsere Bundesministerin Claudia Bandion-Ortner trotz ihres gewaltigen Einsatzes für die Justizwache von den haufenweise im Bundeskanzleramt geparkten Planstellen keine einzige (!) zur Linderung der enormen Personalnot in den Österreichischen Justizanstalten bekommen soll.

Nachweislich wurde in den Jahren als Maria Berger als Justizministerin tätig war, keine einzige Planstelle für die Justizwache geschaffen, obwohl der Insassenstand dramatisch anstieg!

Natürlich hat Heinisch-Hosek ein begründetes Einsehen mit den Forderungen der Polizei, denn sie könnte auch Opfer eines Einbruches oder Handtaschenraubes werden.

Aber mehr Polizisten bedeuten, mehr Aufklärung, mehr Verhaftung und somit noch mehr Insassen in den Österreichischen Justizanstalten.

So ergibt sich folgende Meinung:

Die Sicherheit in den Justizanstalten sowie die Gesundheit der Mitarbeiter im Strafvollzug ist Beamtenministerin Heinisch-Hosek egal.

Eines kann aber versichert werden:

Sollte durch den eklatanten Personalmangel in den Justizanstalten - verursacht durch diese Weigerung von Heinisch-Hosek - etwas passieren, werden wir den Bundeskanzler und seine Beamtenministerin nicht aus ihrer Pflicht entlassen.
Wir werden ja dann sehen, was ihnen Menschenleben und Gesundheit im Strafvollzug wert sind!

Rückfragen & Kontakt:

Johann Winkelbauer
Österreichische Justizwachegewerkschaft
Mobil:0676/898917001

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0133 2009-07-06/12:10