OTS0110 5 II 0213 FPK0007 Mo, 06.Jul 2009
FPÖ / Karlsböck / Gesundheit / Spital / Ärzte

FPÖ-Karlsböck: Chef im Spital ist der Arzt

Wien (OTS) - In der unsäglichen Spardiskussion um das Österreichische Gesundheitswesen sei der Vorstoß der Wiener Spitalsärzte zu begrüßen, die auf der Führungsrolle der Ärzteschaft in Spitälern bestünden, kommentierte der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck das vorliegende Manifest.

Nur der Arzt könne beurteilen, was für einen Patienten notwendig und die beste Therapie sei, so Karlsböck, der sich hier nicht von Ökonomen beschränken lassen will. "Es kann nicht sein, dass ein Patient in Österreich eine für ihn notwendige Therapie nicht bekommt, weil ökonomische Begehrlichkeiten entgegen stehen", betonte Karlsböck. Diese Gefahr bestehe, wenn Ökonomen Spitäler leiten und nicht Ärzte, so Karlsböck, der eine verstärkte Einbindung der Ärzteschaft in die Spitalsführung einmahnte.

"Das Spital ist kein Sparverein", so Karlsböck. Es sei an der Zeit, dass die verantwortlichen Gesundheitspolitiker in Österreich endlich zur Kenntnis nähmen, dass weniger Geld im Gesundheitswesen der falsche Weg sei. Vielmehr solle in diesen Bereich verstärkt investiert werden, da dies der Wachstumsmarkt der Zukunft sei, so Karlsböck. Dies bedeute jedoch nicht, dass das Geld mit beiden Händen zu Fenster hinaus geworfen werden solle, wie dies in der Vergangenheit permanent passiert sei. Vielmehr müsse das System mit Umstrukturierungen, Entbürokratisierungen und Umschichtungen der Finanzierungsströme, effektiver gemacht werden, schloss der freiheitliche Ärztesprecher.

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