OTS0037 5 II 0238 NSK0001 AI Mo, 29.Jun 2009
SPÖ / Prammer / Schieder / SI / Honduras / Demokratie

SPÖ: Internationale Staatengemeinschaft muss sich für Demokratie in Honduras einsetzen

Prammer und Schieder fordern Freilassung und Wiedereinsetzung von Präsident Manuel Zelaya

Wien (SK) - "Die gestrigen Ereignisse in Honduras sind höchst besorgniserregend und voll und ganz abzulehnen", erklärten SPÖ-Vizevorsitzende Barbara Prammer und der Vorsitzende der internationalen Kommission der SPÖ, Andreas Schieder, am Montag am Rande des SI-Ratstreffens in Budva. In der aktuellen Lage, in der das Militär den Präsidenten festgenommen und außer Landes gebracht habe, gelte es nun von Seiten der internationalen Staatengemeinschaft, sich für die demokratische Ordnung in Honduras einzusetzen. ****

"Die Festnahme und Entmachtung des demokratisch gewählten Präsidenten durch Militärs erinnert leider stark an die Bilder der 70er und 80er Jahre aus Chile, Argentinien oder Guatemala. Europa und die USA müssen sich jetzt mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die demokratische Ordnung in Honduras wieder hergestellt wird." Es sei, so Prammer und Schieder, dieses Vorgehen der Militärs mit aller Schärfe zu verurteilen und die schnellstmögliche Rückkehr Zelayas in sein Amt zu unterstützen. "Man kann über eine politische Frage wie die Möglichkeit der Wiederwahl eines Präsidenten verschiedener Meinung sein. Mit Waffengewalt und militärischem Auftreten kann und darf eine solche Frage aber keinesfalls beantwortet werden." Im Interesse der Demokratie, der demokratischen Werte, der Bevölkerung von Honduras und des Friedens forderten Prammer und Schieder klare Worte und Taten der internationalen Gremien. (Schluss) mo/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0037 2009-06-29/09:28