OTS0088 5 II 0216 FPK0007 Mi, 14.Jän 2009
FPÖ / Stefan / Fichtenbauer / Höbart / Verfassungsausschuss

FPÖ gegen Eingliederung des Sports in das Verteidigungsministerium

Verfassungsausschuss: Änderungen in den Ressorts von freiheitlichen Bereichssprechern nicht begrüßt

Wien (OTS) - Der freiheitliche Verfassungssprecher NAbg. Mag.
Harald Stefan und der FPÖ-Sprecher für Landesverteidigung NAbg. Dr. Peter Fichtenbauer kritisieren, dass das Bundesministerium für Landesverteidigung um die Agenden des Sports erweitert wird.

Dem durchaus ausgelasteten Leiter des Verteidigungsressorts werde dadurch Arbeitskraft entzogen. Und des Weiteren könne dies auch als Zeichen gewertet werden, dass ausschließlich der Spitzensport gefördert werden solle und nicht mehr der Breitensport. Es werde zudem jedoch auch vergessen, dass die Spitzensportler eigentlich erst in den Vereinen entstünden. "Hier wird auch versucht, das angeschlagene Prestige eines Politikers wieder aufzupolieren, der seinen Aufgaben, wie wir es in der letzten Gesetzgebungsperiode gesehen haben, nicht gewachsen ist", so Stefan.

FPÖ-Jugendsprecher NAbg. Christian Höbart kritisiert seinerseits das Bundesministeriengesetz: "Wie kann es sein, dass Familie und Jugend dem Wirtschaftministerium zugeteilt wird?" Familie und Jugend seien viel zu wichtig, als dass sie wie ein Wurmfortsatz einem Ministerium angehängt werden könnten. "Familien und Jugend gehört in ein eigenes Ministerium. Es ist eindeutig ersichtlich, dass diese zwei Bereiche von dieser Regierung nicht prominent behandelt werden sollen. Steigende Jugendkriminalität und Familien die am Existenzminimum leben, dürften die Herzen der Verantwortlichen nicht wirklich berühren", schließt Höbart aus dieser zweifelhaften Eingliederung.

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