OTS0193 5 II 0289 DS10004 Do, 27.Nov 2008
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Donaustadt - SP-Schrödl: "Gemeinderat beschließt eine Bausperre für das 'Franz-Josefs-Land' bei der Alten Donau"

Wien (SPW-K) - Im Gemeinderat am gestrigen 26.November wurde einstimmig eine Bausperre für das "Franz-Josefs-Land" in der Donaustadt beschlossen. "Wir wollen uns sehr genau die möglichen künftigen Nutzungen für das Erholungsgebiet zwischen Wagramer Straße, Unterer Alten Donau und Kaiserwasser überlegen. Der Erhalt des bisherigen Ortsbildes soll sichergestellt werden", sagt die Donaustädter SPÖ-Gemeinderätin Karin Schrödl.

Die kleinteilige Bau- und Nutzungsstruktur, die sowohl in einer an der Wagramer Straße liegenden Gewerbezone als auch insbesondere in dem dahinterliegenden Einfamilienhaus-Siedlungsgebiet besteht und historisch auf Siedlungstätigkeit in der Zwischenkriegszeit zurückgeht, sowie verschiedene wasserbezogene Erholungs- und Freizeiteinrichtungen, lassen das Gebiet als organisch integrierten Teil des Erholungsraumes Alte Donau erscheinen.

Es sollen sowohl die Regulative im Siedlungsbereich als auch die Schaffung und Mobilisierung von Entwicklungspotenzialen an der Wagramer Straße untersucht und die jeweiligen Ergebnisse einer neuen Bearbeitung des Flächenwidmungsplanes und Bebauungsplanes zugrunde gelegt werden. "Um zu verhindern, dass Bauvorhaben, die auf der Grundlage des derzeit gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes möglich wären, die Verwirklichung der Entwicklungsziele beeinträchtigen oder verunmöglichen, wird eine Bausperre verhängt", sagt die SP-Gemeinderätin.

Bei der Bearbeitung des Flächenwidmungsplanes und des Bebauungsplanes soll auf folgende Ziele Bedacht genommen werden:
-Vorsorge für eine urbanere Entwicklung und Erhöhung der Nutzungsvielfalt entlang der Wagramer Straße.
-Erhaltung des durchgrünten Wohngebietscharakters unter Berücksichtigung der stadtstrukturellen Maßstäblichkeit im Erholungsgebiet der Alten Donau.
-Größtmöglicher Schutz vor Belästigungen durch Lärm, Staub und Gerüche für die im Hinterland bzw. in den Übergangszonen liegenden Bereiche.
-Herbeiführung eines den zeitgemäßen Vorstellungen entsprechenden örtlichen Stadtbildes sowie
-Vorsorge für der Erholung dienenden Grün- und Wasserflächen und adäquate Übergangszonen.
(Schluss)

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