OTS0036 5 II 0223 BZC0001 WI Di, 11.Nov 2008
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BZÖ-Lugar: Kleinen Betrieben darf der Kontorahmen nicht gestrichen werden

KMU’s fehlt vor Weihnachten das Geld

Wien 2008-11-11 (OTS) - "Besonders in der Weihnachtszeit haben KMU’s mit hohen Kosten zu kämpfen. Das Weihnachtsgeld für die Mitarbeiter strapaziert in vielen Fällen den Kontorahmen. Diese oft kurzfristige Verschuldung um die Sonderzahlungen abdecken zu können, wird dann in den folgenden Monaten wieder abgebaut. In der Vergangenheit stellte diese Vorgehensweise kein Problem für die Geldinstitute dar. Mittlerweile streichen die Banken den kleinen Unternehmern aber nicht ausgeschöpfte Kontorahmen und gefährden dadurch die Liquidität der mittelständischen Betriebe", warnt BZÖ-Wirtschaftssprecher Robert Lugar.

Viele dieser Betriebe könnten ohne flexible Überziehungsrahmen auf ihren Konten jedoch nicht überleben. Durch die restriktive Kreditpolitik der Banken würden unzählige Betriebe in Österreich gefährdet - und damit auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter.

Die von der Regierung beschlossene Milliardenhilfe für die Banken sollte es ermöglichen, die Kreditvergabe an KMU’s weiter zu gewährleisten. Banken die dazu nicht bereit seien, dürfe keine staatliche Hilfe gewährt werden. Das Geld der Steuerzahler dürfe nämlich nicht dafür verwendet werden, verantwortungslosen Spekulanten den Hals zu retten, sondern müsse für die österreichischen Betriebe und somit auch für sichere Arbeitsplätze eingesetzt werden, fordert Lugar klarere Bestimmungen mit denen die Banken gezwungen werden, wieder Kredite an Unternehmen und Private zu vergeben, wenn sie staatliche Hilfe in Anspruch nehmen.

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