OTS0222 5 II 0251 SPK0002 Do, 23.Okt 2008
SPÖ / Kräuter / Rechnungshof / AUA / Molterer

Kräuter: SPÖ fordert AUA Follow up-Prüfung durch Rechnungshof

Rute im Fenster für Verantwortungsträger

Wien (SK) - SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter spricht sich aufgrund der aktuellen Vorkommnisse rund um die österreichische Fluglinie AUA für eine Folgeprüfung des Unternehmens und der ÖIAG-Verantwortung durch den Rechnungshof aus. "Angesichts der prekären Situation der AUA ist es unerlässlich, dass sich der Rechnungshof und das Parlament erneut mit der Causa beschäftigen. Nachdem bereits ein erster Rechnungshofbericht wichtige Erkenntnisse brachte, soll eine penible Follow up-Prüfung weitere Fragen zur Krise der österreichischen Fluglinie aufklären", betont Kräuter gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Für Kräuter müssen sowohl die Verantwortung des politischen Referenten in der Bundesregierung für die ÖIAG -also von Finanzminister Molterer - weiters die Handlungen und vor allem Unterlassungen des AUA-Aufsichtsratschefs Michaelis und auch das desaströse Managementversagen im Unternehmen durchleuchtet werden. "Denn ganz offensichtlich ist die AUA nicht ausschließlich aufgrund der aktuellen Finanzkrise in die veritable Krisensituation geschlittert, sondern vor allem durch eine fehlende Strategie und Planung, ein mangelndes Flottenmanagement sowie die unterbliebene Aufsicht durch die entsprechenden Gremien", zeigt sich der SPÖ-Rechnungshofsprecher überzeugt.

"Ich weise alle Verantwortungsträger mit Nachdruck darauf hin, dass jeder Schritt in diesen Tagen durch eine Ex-Post-Prüfung auf Rechtskonformität, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit überprüft werden wird. Letztendlich geht es darum, dass ohne weitere Zeitverzögerung, professionell und verantwortungsvoll zu einer bestmöglichen Lösung der AUA-Krise gefunden werden kann", so der SPÖ-Rechnungshofsprecher, der abschließend ausdrücklich von einer "Rute im Fenster für alle verantwortlichen Akteure" spricht. (Schluss) gd/mm

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