OTS0219 5 II 0292 NVL0006 Di, 21.Okt 2008
Bildung / Kindergarten / Wallner / Stemer

Erfolgreiche Entwicklung im Kindergarten

Nur noch wenige Gruppen mit mehr als 25 Kindern

Bregenz (VLK) - Im neuen Kindergartenpaket haben Land und Gemeindeverband die Möglichkeit genutzt, der Bildungs- und Erziehungsarbeit im Kindergarten jenen Stellenwert zu geben, den sie verdient. Das betonten Landesstatthalter Markus Wallner und Landesrat Siegi Stemer anlässlich der Vorstellung der aktuellen Zahlen heute, Dienstag, im Pressefoyer.

Viele der angestrebten Verbesserungen haben bereits merkbar gegriffen, sagte Wallner. So werden die Kindergartengruppen kleiner; nur noch 17 von 496 Gruppen haben mehr als 25 Kinder. Zur Erweiterung der vorschulischen Sprachförderung kommen 153 zusätzliche Pädagoginnen und Pädagogen zum Einsatz. Und auch die Öffnungszeiten sind bereits in sehr vielen Fällen ganz konkret auf Bedarfsmeldungen der Eltern abgestimmt.

Insgesamt besuchen in Vorarlberg heuer 9.437 Kinder einen Kindergarten - um knapp 600 mehr als im letzten Jahr. Sie werden von 787 Pädagoginnen und Pädagogen und 257 Helferinnen und Helfern betreut. 1.141 Dreijährige, das heißt schon 28,5 Prozent dieser Altersgruppe, gehen in den Kindergarten. Bei den Vier- und Fünfjährigen sind es seit Jahren über 98 Prozent. In 125 Integrationsgruppen werden 264 Kinder mit besonderem Förderbedarf betreut.

Der Kindergarten trägt laut LR Stemer maßgeblich dazu bei, individuelle Fähigkeiten zu stärken, den kindlichen Forscherdrang zu unterstützen, aber auch den Kindern zu helfen, Werte zu entwickeln, das Lernen zu lernen und sich selbst als Individuum sowie als Teil der Gesellschaft zu begreifen. Damit, so Stemer, ist der Kindergarten ein wesentlicher Ausgangspunkt für das lebenslange Lernen und Brücke zur Schule. Das neue Kindergartengesetz mache es möglich, die wertvolle Zeit dieser Entwicklungsphase der Kinder gut zu nützen.

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