OTS0093 5 II 0266 BZC0001 CI Di, 21.Okt 2008
Politik / BZÖ / Steiermark / Grosz / Wirtschaft / Konjunktur

GROSZ: Steirisches Konjunkturpaket kommt viel zu spät - Entwicklungsagentur gefordert!

Jetzt rächt sich jahrelanger SP/VP-Streit und Stillstand - weitere Betriebsabsiedelungen befürchtet

Graz (OTS) - "Am Abend werden die Faulen fleißig. Das von SPÖ und ÖVP beschlossenen Konjunkturpaket kommt erstens viel zu spät, ist zweitens eine reine Augenauswischerei und wird drittens keinen einzigen Arbeitsplatz der von der Konjunkturkrise betroffenen Betriebe und Zulieferbetriebe retten. Das von Voves, Schützenhöfer und Buchmann ausgetüftelte Paket ist angesichts der wirtschaftspolitischen Tragödie bestenfalls homöopathisches Handauflegen. Faktum ist, dass die Steiermark die letzten 3 Monate tausende an Arbeitsplätze verloren hat und die Landesregierung fahrlässig nach dem Motto "Hände falten, Goschn haltn" dazu geschwiegen hat anstatt zu handeln", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz am Dienstag in Graz.

Das steirische BZÖ fordere daher eine landeseigene Entwicklungsagentur, die als Schaltstelle zwischen Unternehmen und Politik agiere. Dieser Entwicklungsagentur müsse auch ein Konjunkturrettungspaket für das Land entwickeln und in weitere Folge verwalten, so der steirische Bündnisobmann.

"Die Entwicklung war de facto schon seit zwei Jahren absehbar und nun rächt sich eben der Streit und der Stillstand innerhalb der Landesregierung auf dem Buckel der Tausenden Arbeitslosen. Wir brauchen keine Arbeitsstiftungen sondern ein Rettungspaket, dass gegen die Abwanderungstendenz Stand hält und Betriebe schützt. Die Strategie von SPÖ und ÖVP ist offensichtlich Menschen in die Arbeitslosigkeit zu drängen. Unser Ansatz ist es, dass wir Betriebe -ganz nach dem Vorbild des verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider - in der Steiermark auch unter Zuhilfenahme einer landeseigenen Entwicklungsagentur ansiedeln. Das Politiker keine Betriebe errichten können, geschweige denn retten sieht man traurig und eindrucksvoll am Beispiel A1 Ring", so Grosz abschließend.

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