OTS0019 5 WI 0296 NGB0001 II Di, 21.Okt 2008
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Konjunkturpaket: Muchitsch übergibt Forderungen für den Baubereich

Konjunkturmotor Bau braucht Treibstoff!

Wien (GBH) - "Kaum jemand zweifelt angesichts der derzeitigen
Krise der Weltwirtschaft noch daran, dass auch in Österreich dringend ein Konjunkturpaket notwendig ist. Mit der Nationalratssitzung am 28. Oktober 2008 sollen erste Teile dieses Pakets beschlossen werden. Dabei darf keinesfalls auf die Bauwirtschaft vergessen werden. Der Baubereich ist DER Konjunkturmotor für viele vor- und nachgelagerte Bereiche und für die österreichische Gesamtwirtschaft. Doch dieser Motor braucht ausreichenden `Treibstoff´ in Form von Investitionen in die Infrastruktur und die Sanierung, in den Winterbau und die Aus-und Weiterbildung, um zu funktionieren und Österreichs Gesamtwirtschaft als wesentliche Basis mitzutragen", so der Abg. z. NR und Stv. Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) Josef Muchitsch. ++++

Muchitsch legte daher den Mitgliedern des Koalitions-Verhandlungsteams heute seine Vorschläge für ein "Konjunkturpaket Bau" vor. Eckpunkte darin sind eine Forcierung der thermischen Sanierung und eine Erhöhung der Wohnbauförderungsmittel, die Sanierung von Straßen und Brücken, die Förderung von Katastrophen- und Umweltschutzbauten, eine Winterbau- sowie eine Qualifizierungsoffensive für den Bausektor. Weiters sollen Ausschreibungsrichtlinien besser koordiniert werden, beim Festsetzen von Bauterminen muss auf tatsächliche Erfordernisse und die Einhaltung rechtlicher Bestimmungen Rücksicht genommen sowie Bedarfszuweisungen bauorientiert gehandhabt werden.

Muchitsch: "Noch ist die Auftragslage am Bau relativ gut. Sollte jedoch nichts unternommen werden, steuern wir im Frühjahr auf einen deutlichen Konjunktureinbruch im Baubereich zu, der Tausende Arbeitsplätze kosten wird. Auch vor- und nachgelagerte Bereiche werden sehr kritisch betroffen sein. Die Sozialpartner im Baubereich haben Vorschläge zu den wichtigsten Maßnahmen gemacht, die zu setzen sind, um ein solches Szenario zu verhindern. Ich ersuche die politisch Verantwortlichen, diese Vorschläge in das österreichische Konjunkturpaket einfließen zu lassen."

ÖGB, 21. Oktober 2008 Nr. 583

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