OTS0178 5 II 0368 KAT0001 Di, 16.Sep 2008
KATHPRESS / Innenpolitik / Christen / Merckens / Familie / Lebensschutz

"Als Christin in eigener Verantwortung politisch engagiert"

Die Rechtsanwältin Stephanie Merckens legt dar, warum und mit welcher Zielrichtung sie bei der Nationalratswahl kandidiert

Wien, 16.9.08 (KAP) Für "Mut zu Kindern" tritt die Rechtsanwältin Stephanie Merckens ein, die bei der Nationalratswahl für die ÖVP kandidiert. Stephanie Merckens hat sich als Lebensschutzbeauftragte der Erzdiözese Wien karenzieren lassen, um als Kandidatin antreten zu können. "Kirche darf nicht mit Parteipolitik vermengt werden; deshalb wollte ich klar signalisieren, dass ich mich in eigener Verantwortung als Christin politisch engagiere", so Stephanie Merckens im Gespräch mit "Kathpress".

Die 32-jährige Rechtsanwältin und Mutter zweier Kinder orientiert sich an der von den österreichischen Bischöfen seit Jahrzehnten artikulierten Überzeugung, dass sich Christen in eigener Verantwortung in Parteien und Interessenvertretungen engagieren sollen. Ihr Motto lautet: "Christlich.Sozial.Authentisch". Stephanie Merckens: "Das heißt für mich in der Politik: Christliche Grundsätze für moderne Lösungen". Der Nationalratskandidatin geht es um ein "Ja zur Familie" und ein "Ja zum Leben". Im Detail tritt sie für steuerliche Gerechtigkeit für Familien ein (steuerfreies Existenzminimum für alle Familienmitglieder), Förderung von Mehrkinderfamilien, echte Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung und Unterstützung pflegender Angehöriger. Im Lebensschutzbereich ist sie u.a. für ein Bekenntnis zum ungeborenen Kind, schnelle, unbürokratische Hilfe für schwangere Frauen in Konfliktsituationen, eine Hinweispflicht auf Information und Beratung, eine Überwindung der "Kind als Schaden"-Judikatur und eine klares Nein zur aktiven Sterbehilfe.

Am Mittwoch, 17. September, wird Stephanie Merckens um 19 Uhr im "Institut für Ehe und Familie" (1010 Wien, Spiegelgasse 3) zum Thema "Warum ich bei der Nationalratswahl 2008 kandidiere" sprechen. Die Gesprächsleitung hat Prof. Günter Danhel, Leiter des "Instituts für Ehe und Familie" (Anmeldung: Tel. 515.52/36.51, Fax 513.89.58, E-Mail: guenter.danhel@ief.at). Günter Danhel arbeitet seit Jahren mit Stephanie Merckens zusammen. Im Gespräch mit "Kathpress" sagte er: "Ich habe Stephanie Merckens gerade im emotional zuweilen hoch aufgeladenen 'gesellschaftspolitischen Minenfeld' von Themen des Lebensschutzes und der Familienpolitik ausnahmslos als ruhig, klar und sachbezogen argumentierend erlebt. Jede Emotionalisierung, Personalisierung und Polarisierung politischer Sachfragen ist ihr fremd. Mit 'sanfter Zähigkeit' setzt sie sich für ihre Anliegen ein". Sehr eindrucksvoll sei etwa gewesen, wie sie im Österreichischen Anwaltsblatt (2007/05) unter dem Titel "Kein Schaden ohne Kind" rechtliche Erwägungen zur "wrongful birth"- Judikatur des Obersten Gerichtshofs publizierte. (ende)
K200808231
nnnn

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0178 2008-09-16/11:53