OTS0261 5 II 0465 NEF0012 CI Di, 02.Sep 2008
Gesundheit / Politik / Krankenhäuser / Kärnten

Prüfen, evaluieren, Zukunft gestalten

KABEG-Vorstand Mandl: "Es geht um die Zukunft des Gesundheitssystems"

Klagenfurt (OTS) - "Das LKH Klagenfurt ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Jahrhundert-projekt: der größte Spitalsbau Österreichs, ein bedeutender Schritt in eine neue Dimension der qualitätsorientierten und patientengerechten Diagnostik, Therapie und Pflege. Dabei müssen die Voraussetzungen stimmen. Dies wird derzeit evaluiert.

Als Aufsichtsratsvorsitzender der LKA Klagenfurt und KABEG-Vorstand muss ich daran interessiert sein, dass eventuelle Altlasten bereinigt und mit einem effizienten Management der laufende Betrieb aller Krankenanstalten der KABEG und alle Bauprojekte kostengünstig, ohne Einschränkungen der medizinischen Standards vorangetrieben werden. Dazu benötige ich einen schonungslos offenen Überblick über den Status quo auf Grund einer umfassenden Bestandsaufnahme."

Sonderprüfung bringt Aufschluss

Die derzeit laufende Sonderprüfung soll raschestmöglich abgeschlossen sein. "Dann werden wir schwarz auf weiß sehen, wo die Probleme sind, welche Fehler aus der Vergangenheit bereinigt, welche Konsequenzen gezogen und welche eventuellen Ersatzansprüche gestellt werden müssen. Ich stehe persönlich dafür ein, dass die Sonderprüfung nur eine notwendige Nebensache bleibt. Mein Hauptaugenmerk ist auf die strategische Weiterentwicklung des Krankenanstaltenverbunds der KABEG und auf die künftige Positionierung der fünf Krankenanstalten im Kärntner Gesundheitssicherungssystem gerichtet. Dafür verwende ich meine ganze Kraft und Zeit."

Mandl ist dabei klar, "dass die Finanzierung angesichts der Situation am Kapitalmarkt und den steigenden Kosten im Gesundheitsbereich nicht einfach wird und dass die Einhaltung der Beschäftigungs- und Standortgarantien höchster Anstrengungen bedarf."

Die KABEG und deren Rolle sieht er dabei in der "strategischen Planung und Steuerung, in der Wahrnehmung einer Konzernführungsrolle und in der Vorbereitung auf eine gesamtösterreichische Gesundheitsreform, die unweigerlich und nachhaltig kommen muss, wollen wir weiterhin einen barrierefreien Zugang zur Spitzenmedizin für alle sicherstellen."

Mandl weist damit auch vehement Vorwürfe zurück, er würde dabei soziale Kompetenz vermissen lassen. "Ich bin einer, der den Weg des Gespräches sucht. Ich identifiziere mich mit der KABEG und ihren Krankenanstalten und kann soziale Situationen und Beziehungsstrukturen gut erfassen und darin gut mit Emotionen umgehen. Ich kann reibungslos interagieren und überzeugen, verhandeln, führen. Das haben mir viele MitarbeiterInnen bestätigt. Meine Aufgabe ist es, sie in ihrem Engagement zu stärken."

Für Mandl ist für die erfolgreiche Zukunft der KABEG besonders wichtig: "Die rasche Neuorientierung und Entwicklung von leistungs-und erfolgsorientierten Führungsstrukturen, die Festlegung von Unternehmenszielen, die Festschreibung der allgemeinen Grundsätze der Geschäftspolitik, die Analyse der Positionierungsmöglichkeiten der Krankenanstalten, der Ausbau der Instrumente für die Planung und Steuerung von Prozessen, Programmen und Potenzialen sowie für die Überwachung und für die Kontrolle der Wirtschaftlichkeit."

Den politischen Querelen und Attacken und medialen Angriffen sieht er gelassen entgegen. "Wenn ich mich daran orientieren würde, hätte ich nie in meiner Karriere auch nur irgendeinen Sanierungs- und Managementjob angenommen."

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