OTS0223 5 II 0269 DS90003 Fr, 04.Apr 2008
Politik / Kärnten / SPÖ

Prettner: Familien brauchen Sicherheit!

Für Tagesmütter muss rasch eine dauerhafte Lösung gefunden werden - Bures-Angebot muss genutzt werden

Klagenfurt (SP-KTN) - Das heutige Angebot von Frauenministerin
Doris Bures darf von Kärnten nicht ausgeschlagen werden. "Jetzt hat Dörfler die Gelegenheit, seinen Fehler zu korrigieren und knapp eine Million Euro mit dem Abschluss des 15a-Vertrages für Kärnten zu lukrieren", fordert SPÖ-Familiensprecherin LAbg. Beate Prettner ein sofortiges Umdenken des Kindergartenreferenten und verweist gleichzeitig auf die noch ungelöste Problematik der Tagesmütter.

"Sollen Mütter und Väter nun ihre Jobs kündigen, um sich daheim um ihre Kinder zu kümmern?", drängt Prettner auf eine rasche Lösung für die Tagesmütter. Die Betreuung von hunderten Kleinkindern ist gefährdet und muss sichergestellt werden. "Was soll noch alles passieren, damit Dörfler endlich einsieht, dass die prekäre Situation der Tagesmütter keinen Aufschub duldet", spielt Prettner auf den gestrigen Protest betroffener Tagesmütter und Eltern an. Sie glaubt, dass Dörfler an den tatsächlichen Bedürfnissen der Familien und hier vor allem der Frauen vorbeiregiert.

Denn gerade die Betreuung für Kleinkinder bis drei Jahre ist in Kärnten unzureichend. Wie Bures festgestellt hat, fehlen in diesem Bereich 3.300 Plätze. "Und wieder einmal trifft die unsoziale und kurzsichtige BZÖ-Showpolitik die Schwächsten unter uns", kritisiert Prettner. Es gelte vielmehr, den Eltern und hier vor allem den doppelt belasteten AlleinerzieherInnen eine optimale Versorgung zu garantieren. "Aber davon sind wir in Kärnten leider meilenweit entfernt und nicht umsonst haben wir die niedrigste Geburtenrate seit es Aufzeichnungen gibt", ist Prettner sicher, dass Kärnten wieder familienfreundlicher werden muss.

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