OTS0327 5 II 0161 KTI0001 Mi, 26.Mär 2008
Pressestimmen / Politik

"Neue Kärntner Tageszeitung" - KOMMENTAR VON CLAUDIA GRABNER: Worauf man wetten kann

Klagenfurt (OTS) - Sie ist kein Geistesblitz. Und schon gar nicht ideologischer Durchbruch. Schon eher patschertes Eigentor. Wer auch immer dem Kanzler die Notwendigkeit einer Vermögenszuwachssteuer zugeflüstert hat - er war ein Schelm, ein böser. Denn die neue Steuer wird jenen Mittelstand treffen, den die Sozialdemokraten vorgeben entlasten zu wollen. Die Systemerhalter, die in unserer Gesellschaft - die immer weniger eine der Leistung, immer mehr eine der Belastung ist - zum geduldigen Melkvieh geworden sind.

Vermögenszuwachssteuer: Alleine das Wort - ein Hohn für sich. Weil nicht vermögend sein muss, wer sie künftig zu zahlen hat. Es genügt, etwas zu besitzen, das an Wert gewinnt. Eine Lebensversicherung etwa, eine Pensionsvorsorge. Die Politik schweigt dazu. Sie dementiert nicht.

Ihre Fahnen schwingen dürfen die tatsächlich Vermögenden - weil die Vermögenszuwachssteuer eine Vermögenssteuer ad acta legen wird. Darauf könnte man wetten ...

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