OTS0179 5 II 0227 SPK0004 Mi, 26.Mär 2008
SPÖ / Niederwieser / Bildung / Schule / Gewalt

Niederwieser zu Gewalt an der Schule: LehrerInnen brauchen konkrete, professionelle Unterstützung

Thema Gewalt umfassend diskutieren

Wien (SK) - Das Thema Gewalt an der Schule müsse umfassend diskutiert und angegangen werden; dafür plädiert SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser. Neben der unmittelbaren physischen Gewalt gebe es strukturelle Probleme, die dann zu physischer und psychischer Gewalt führen können, gab der SPÖ-Abgeordnete zu bedenken. Diese strukturellen Bedingungen, die letztlich zu Schulangst und "Schulversagen" führen, gelte es sichtbar zu machen und dagegen anzukämpfen. In Sachen physischer Gewalt gehe es vor allem darum, dass die LehrerInnen in der konkreten Situation rasche und professionelle Hilfe bekommen. ****

Niederwieser verweist hier auf ein Mentoring-Projekt, bei dem erfahrene LehrerInnen aus anderen Schulen an eine betroffene Schule gehen und dort unterstützend wirken. Dieses Projekt, das durchaus erfolgreich laufe, sollte ausgeweitet werden, so Niederwieser. Auch die Pädagogischen Hochschulen spielten im Kampf gegen Gewalt eine wichtige Rolle. So wie es Ministerin Claudia Schmied ja schon geplant hat, müsse bei der Aus- und Weiterbildung an den PH Konfliktstrategien und Intervention bei Gewalt ein Schwerpunkt sein. Die PH sollten außerdem zu Kompetenzzentren werden, wo Schulen bei konkreten Gewaltproblemen konkrete Unterstützung und Hilfe bekommen. Auch die von Schmied schon angekündigte Erhöhung der Zahl der SchulpsychologInnen sei eine wichtige konkrete Unterstützung für die Schulen, so der SPÖ-Bildungssprecher abschließend. (Schluss) ah

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