OTS0171 5 II 0455 BZO0003 Fr, 30.Nov 2007
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KPÖ-Stadträtin Kahr: "Die Parteien des Parlaments sind Diener des Kapitals und der Herrenmenschen"

BZÖ fordert sofortigen Rücktritt Kahrs

Graz 2007-11-30 (OTS) - Schwere Kritik an einer skandalösen Äußerung von KPÖ-Graz Stadträtin und Spitzenkandidatin Elke Kahr übte heute BZÖ-Graz Spitzenkandidat Generalsekretär Gerald Grosz bei einer Pressekonferenz in Graz. "Im Rahmen einer gestrigen Podiumsdiskussion im Cafe Sacher hat KPÖ-Stadträtin Elke Kahr wortwörtlich behauptet: "Die Parteien des Parlaments sind Diener des Kapitals und der Herrenmenschen". Ich bin entsetzt und betroffen und es ist einfach unfassbar, dass diese KPÖ-Stadträtin Kahr ihr eigenen Versagen, ihr schändliches Verhalten im sozialen Wohnbau, ihre treulose Vorgangsweise gegenüber den Grazer Wohnungssuchenden damit verteidigt, die demokratisch gewählten Volksvertreter im Parlament als "Diener der Herrenmenschen" zu bezeichnen. Diese unglaubliche Entgleisung muss personelle Konsequenzen haben. Frau Kahr, wenn Sie noch einen Funken Anstand haben, dann treten Sie jetzt von allen Funktionen zurück", fordert Grosz.

Der Begriff "Herrenmenschen und Untermenschen" stehe nicht nur für die verbrecherische Nazi-Rassenideologie - die Minderheiten, behinderten Menschen, Menschen anderer Religion und Sexualität - das Leben gekostet hat, sondern stand bis vor wenigen Jahren auch für die Apartheid in Südafrika. "Damit ist Kahr eindeutig zu weit gegangen. Damit beschimpft Kahr in skandalöser Art und Weise offensichtlich auch alle Österreicher und speziell die Grazerinnen und Grazer als NS-Herrenmenschen-Rasse und die Wähler der Parlamentsparteien als Nazischergen.
Diese skandalöse Entgleisung haben sich kein Grazer, keine Grazerin, kein Kandidat und keine Partei verdient und ist auf das Schärfste zurückzuweisen

"Die Äußerungen von Frau Kahr sind ein Angriff auf die Freiheit und Demokratie, denn gewählte Parlamentarier derart zu beschimpfen zeigt von einem nicht vorhandenen Demokratieverständnis". Kahr habe nicht nur das BZÖ damit tituliert, sondern alle Parteien des Parlaments. "Das BZÖ fordert Nagl und Ferk auf, hier sofort und umgehend Stellung zu nehmen. Auch der bisher auf dem linken Auge blinde Menschenrechtsbeirat ist gefordert, endlich einmal im Interesse der Grazerinnen und Grazer Stellung zu nehmen. Das BZÖ wird es nicht zulassen, dass jene Grazerinnen und Grazer die zurecht auf Probleme hinweisen, zurecht gegen diese Politik der Fünferbande auftreten als Diener der Herrenmenschen beschimpft werden", so Grosz, der abschließend auch den gestrigen Auftritt der grünen Frontfrau und 3. Präsidentin des Nationalrates, Eva Glawischnig massiv kritisierte. "Wenn eine III. Nationalratspräsidentin wie Glawischnig die Grazerinnen und Grazer damit beleidigt, in dem sie ungestraft behauptet, dass man sich für Graz genieren müsse, dann frage ich mich, was die Grünen dann in Graz noch verloren haben. Die einzigen für die man sich wirklich schämen muss sind die Grünen, die trotz des 17 Drogentoten innerhalb eines Jahres in der Steiermark sich als Schutzmantelmadonna der Drogendealer präsentieren. Wenn sich Rücker und Glawischnig für Graz genieren, sollten sie sich schämen und nach Wien verziehen", so Grosz abschließend.

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