OTS0203 5 II 0328 DS10002 CI Fr, 14.Sep 2007
Kommunales / SPÖ / Valentin / Energie / Solarenergie / Klimaschutz

SP-Valentin: Vorbildliche Klimaschutzpolitik Wiens

Wiener ÖVP versucht auf bereits schnell fahrenden Zug aufzuspringen.

Wien (SPW-K) - "Die ständige Krankjammerei der vorbildlichen und erfolgreichen Wiener Klimaschutzpolitik durch die Wiener ÖVP beruht auf einer fragwürdigen Diagnose, die jedenfalls nicht mit der Realität übereinstimmt", kommentierte der Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderat, Gemeinderat Erich Valentin die heutigen Aussagen von VP-Gemeinderat Stiftner zum Thema Klimaschutz in Wien. Während Österreich mit einem schwarzen Umweltminister Schlusslicht in der EU in Sachen Erreichung der Klimaschutzziele sei, sei Wien auf Erfolgskurs, was u.a. der geringste Treinhausgas-Ausstoß pro Kopf österreichweit belege, so der SP-Mandatar in seiner Replik im Pressedienst der SPÖ Wien.

Valentin erinnerte Stiftner neuerlich daran, dass die unabhängige Energieverwertungsagentur der Stadt Wien im Februar ein äußerst positives Zeugnis ausgestellt und Wien bereits zur Halbzeit sein Klimaschutzziel erreicht habe. Wien spare schon jetzt jährlich 2,4 Mio Tonnen Co2 ein. Valentin: "Vieles von dem was Kollege Stiftner fordert, passiert doch alles längst. Die Solarenergie wird intensiv beworben, die Förderanträge steigen, die Fördersumme musste im letzten Jahr sogar verdoppelt werden, um alle Antragsteller positiv beantworten zu können", hob Valentin hervor. Im Rahmen der Aktion "Sonne für Wien" würden immer mehr Projekte für Solarenergie gefördert, die Wienerinnen und Wiener nähmen das Angebot gut an, so Valentin. "So wurden 2006 ganze 289 Anträge zur Solarförderung behandelt. Das bedeutet einen Anstieg von 89 Prozent gegenüber 2005. Letztes Jahr wurde der finanzielle Rahmen voll ausgeschöpft und das Fördervolumen vom Gemeinderat", so Valentin, "verdoppelt. Auch heuer ist die Anfrage wieder enorm, stark nachgefragt werden auch Anlagen zur Warmwasserbereitung. Im letzten Jahr wurde durch die Solarförderung ein Investitionsvolumen von rund 3 Mio. ausgelöst. Wenn Kollege Stiftner in diesem Zusammenhang jetzt fordert, auf die Nutzung solarer Energie in Wien zu setzen, dann kommt er mit seinem Vorstoß reichlich spät und versucht nichts anderes als auf einen bereits in schneller Fahrt befindlichen Zug aufzuspringen", schloss Valentin. (Schluss)

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