OTS0185 5 II 0314 VPR0005 CI Mi, 12.Sep 2007
Innenpolitik / Wien / Wohnbau / Wohnen / ÖVP / Walter

VP-Walter: Wohnbaupolitik in Wien geht teilweise an Bedürfnissen der Menschen vorbei

Eigentum und Qualitätsmanagement bleiben für Ludwig Fremdworte

Wien (VP-Klub) - "Die Wohnbaupolitik in Wien geht an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger in manchen Bereichen vorbei", kritisiert Stadtrat Norbert Walter, Wohnbausprecher der ÖVP Wien, die Aussagen von SP-Stadtrat Michael Ludwig zum Thema Wohnbau. "Blocksanierungen sind ein altbewährtes Mittel, aber kein Allheilmittel. Wien braucht umfassende, städtebauliche Impulse, die ganze Stadtteile revitalisieren und in ein Konzept nachhaltigen Qualitätsmanagements einbinden. Einzelne Projekte und Ankündigungen zur Anzahl von Neubau-Wohnungen alleine sind zu wenig. Was bringt einem Bewohner eines verwahrlosten Grätzel die Ankündigung, dass in den nächsten Jahren Tausende neuer Wohnungen gebaut werden? Hier sind rasche Maßnahmen notwendig, die den Menschen Perspektiven und praktikable Wohnlösungen bieten", so Walter.

Eigentum in Wien immer noch benachteiligt

Ein groß angelegtes Qualitätsmanagement sollte verwahrloste Grätzel in Wien aufwerten und die Durchmischung gezielt fördern. "Derzeit passiert beim Angebot von Wohnlösungen, die eine direkte Kombination mit dem Arbeitsplatz bieten, noch zu wenig. Außerdem reicht es nicht, Ankündigungen alleine auf den geplanten Grünraum zu beschränken. Zu einer anständigen Durchmischung gehört auch ein ausreichendes Angebot an geförderten Eigentumswohnungen. Die Stadt Wien hat im vergangenen Jahr nicht einmal 100 Eigentumswohnungen gefördert. Das ist ein wahres Trauerspiel und einer Weltstadt wie Wien nicht würdig. Hier verschläft Wien bedeutende Entwicklungen, das darf einfach nicht passieren", so Walter.

"Täglich grüsst das Murmeltier"

Eine immer wiederkehrende Studie zur hohen Lebensqualität Wiens bezeichnet Walter als "täglich grüßendes Murmeltier" der Stadtregierung, das bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit herhalten muss. Walter fordert, von diesem gebetsmühlenartig vorgetragenen Eigenlob Abstand zu nehmen und die täglichen Probleme der Wienerinnen und Wiener zu lösen. "Denn", so Walter abschließend, "ein Platz unter den Top 10 im Bundesländervergleich Österreichs ist für Wien zu wenig."

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