OTS0135 5 CI 0261 GKR0002 II Mi, 12.Sep 2007
Verkehr / Grüne / Wieden / Kommunales

Grüne Wieden: Falschinformation durch Wiedner Bezirksvorsteherin

Entgegen Reichards Aussage haben Wiener Linien Änderung der Ampelschaltung noch nicht zugestimmt

Wien (OTS) - "Bezirksvorsteherin Reichard hatte den Grünen Wieden vorgeworfen, dass wir die FußgängerInnen gegenüber den schnelleren VerkehrsteilnehmerInnen benachteiligen würden. Der Grund dafür war, dass die Grünen eine Diskussion über die Änderung der Ampelschaltung bei der Floragasse führen wollten", betont die Klubobfrau der Grünen Wieden. Die Bevorrangung der Öffis in der Wiedner Hauptstraße sollte nach Meinung der Grünen dadurch nicht verschlechtert werden. Nachdem die Bezirksvorsteherin den Grünen versichert hatte, dass die Wiener Linien schon ihre Zustimmung zur Änderung gegeben haben, stimmten die Grünen dem Finanzantrag zu.

Wie sich jetzt nachträglich herausstellt, haben die Wiener Linien zu diesem Zeitpunkt noch nicht ihr endgültiges OK gegeben. Sie wollen erst nach Fertigstellung des Detailprojektes (geänderte Ampelschaltung und längeres FußgeherInnengrün) überprüfen und machen davon ihre Zustimmung abhängig. Das bedeutet, die Bezirksvorsteherin hat die BezirksmandatarInnen wieder einmal falsch informiert.

Wie ernst der ÖVP die Anliegen der FußgängerInnen sind, sei an an etlichen Beispielen im Bezirk ersichtlich. Stellvertretend sei hier erwähnt: "Bei der Ampel zum Lift der U-Bahnstation Taubstummengasse gibt es für die FußgängerInnen Wartezeiten bis zu 98 Sekunden! Trotz Antrag der Grünen, sah die ÖVP keinen Änderungsbedarf", kritisiert die Klubobfrau. Die AutofahrerInnen würden behindert, war das Argument. Das Credo der ÖVP lautet also: Straßenbahnen dürfen ruhig behindert werden, Autos natürlich nicht. Eine geänderte Ampelschaltung ist zu wenig um fußgängerInnenfreundlichster Bezirk zu werden. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!", schließt Neuroth.

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