OTS0179 5 II 0333 NFW0001 CI Do, 31.Mai 2007
Politik / FPÖ / Wien / Integration

FPÖ-Wien fordert verpflichtendes "Integrationsjahr" für Zuwandererkinder!

Integrationsklassen für Schulkinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse sind mit der derzeitigen Gesetzeslage schon jetzt umsetzbar!

Wien, 31-05-2007 (fpd) - ~

Vor dem Hintergrund der laufenden
Schuldebatte fordert die Wiener FPÖ ein verpflichtendes Integrationsjahr für Schulkinder ohne entsprechende Deutschkenntnisse. In den Wiener Pflichtschulen sei schon heute eine Situation eingetreten, wonach bei den Volkschülern 46% und bei den Hauptschülern 54% sg. Kinder "mit Migrationshintergrund" die Schulen besuchen, so heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, DDr. Eduard Schock und die Schulsprecherin der Wiener FPÖ, BR Monika Mühlwerth, im Zuge einer Pressekonferenz der Wiener Freiheitlichen.

Die derzeit laufende Debatte bezüglich der Gesamtschule werde dem Problemfeld der mangelnden Integration jedoch überhaupt nicht gerecht, da vor allem in den urbanen Gebieten eine große Anzahl "integrationsresistenter Schüler" vorhanden sei. Diesem Problem sei jedoch nur politisch zu begegnen und dabei werde ein Modell aus der 68´er Mottenkiste, wie es die Gesamtschule nun einmal sei, keinerlei Lösungsansätze liefern können, so Schock.

Die Wiener Freiheitlichen verweisen in diesem Zusammenhang auf das s.g. "Neunkirchner Modell", wo in einer sozialistisch regierten Stadt genau nach dem heute von der FPÖ präsentierten Vorschlag mit der Problematik der Zuwanderung umgegangen wird. In Neunkirchen werden jene Kinder, die dem Regelunterricht ohne größere Probleme folgen können in die 1a eingeschult, während all jene Kinder, die mit der Unterrichtssprache Probleme haben, in die 1b eingeschult werden. Damit sei gewährleistet, dass auf der einen Seite niemand in seiner schulischen Ausbildung behindert wird und auf der anderen Seite die entsprechenden Grundkenntnisse der deutschen Sprache vermittelt werden können.

Als Ursache für die heutigen Probleme ortete BR Monika Mühlwerth die jahrelangen inflationären Staatsbürgerschaftsverleihungen sowie die Verweigerung vieler Zuwandererfamilien ihre Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen zu schicken. Dadurch, so Mühlwerth, werde verhindert, dass Zuwandererkinder bei der Einschulung die deutsche Sprache beherrschen und es entstehe ein Teufelskreis der schlußendlich damit ende, dass rund 20% der Kinder am Ende der neunten Schulstufe nicht sinnerfassend Lesen und Schreiben können. Dem gilt es nun entgegenzutreten, so die beiden Politiker abschließend. (Schluß) jen

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