OTS0159 5 CI 0401 APO0010 Do, 31.Mai 2007
Gesundheit / Apotheker / Arzneimittel / Reisen / Medizin

Wenn reisen krank macht

11. Sommerakademie der Österreichischen Apothekerkammer widmet sich dem Thema "Reisemedizin" - 22. bis 24. Juni in Pörtschach

Wien (OTS) - Jeder zweite Fernreisende erkrankt während oder kurz nach seinem Urlaub. Oft handelt es sich dabei um relativ harmlose Beschwerden wie etwa Durchfall. Doch jeder 50. ist nach der Rückkehr für einige Zeit arbeitsunfähig und einer von 200 Urlaubern kommt mit einer gefährlichen Infektionskrankheit zurück. "Trotz des hohen Risikos treten die meisten Österreicher ihren Urlaub an, ohne sich vorher ausreichend geschützt und über Gefahrenquellen informiert zu haben", sagt Univ.-Prof. Mag. pharm. Dr. Eckhard Beubler, Wissenschaftlicher Leiter des Fortbildungsbeirates der Österreichischen Apothekerkammer.

Das breite Themenfeld "Reisemedizin" steht heuer im Mittelpunkt der 11. Sommerakademie der Österreichischen Apothekerkammer, die vom 22. bis 24. Juni 2007 in Pörtschach am Wörthersee abgehalten wird. Ein Wochenende lang werden die rund 400 Teilnehmer der traditionellen Apotheker-Veranstaltung über die neuesten Erkenntnisse in Sachen reiseassoziierte Krankheiten informiert und erhalten einen umfassenden Einblick in wichtige Fachbereiche wie Malaria, Infektionskrankheiten, Durchfallerkrankungen, sexuell übertragbare Krankheiten, Gifttiere und Tiergifte sowie exotische Viruserkrankungen wie Gelbfieber, Dengue und Ebola. Zu den hochkarätigen Referenten zählen sowohl namhafte Mediziner als auch Pharmakologen und Apotheker.

Kampf gegen Reisekrankheiten

Über vier Millionen Auslandsreisen werden jedes Jahr von Österreich aus unternommen. Nur wenigen Reisenden sind die Gesundheitsrisiken an ihren Reisezielen bewußt. Bei Malaria etwa -der am weitesten verbreiteten Infektionskrankheit unserer Zeit -werden bis zu 500 Millionen klinische Fälle pro Jahr registriert. Zwischen 1,5 und 2,7 Millionen Menschen sterben jährlich an dieser gefährlichen Krankheit. Aber nur jeder zweite Tourist, der in ein Malariagebiet fährt, ergreift die notwendigen Präventivmaßnahmen. Hier bedarf es verstärkter Aufklärungsarbeit beim Arzt und in der Apotheke.

Reisevorsorge aus der Apotheke

Täglich kommen Kunden in die öffentlichen Apotheken und erkundigen sich über Impfungen für ferne Länder und die ideale Zusammensetzung einer Reiseapotheke. In der Apotheke erhalten sie die für ihre individuelle Situation passende Reisevorsorge.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Insgesamt beraten 4.900 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.200 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Sie erfolgt individuell und auf fachlich hohem Niveau. Bei 64,6 Prozent aller Beratungsgespräche dauert die Beratungszeit vier bis zehn Minuten.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Mag. Gudrun Reisinger und Mag. Jutta Pint
Tel. 01/404 14 DW 600 und DW 601
Mobil: 0664-1615849 und Mobil: 0664-5350722
E-Mail: gudrun.reisinger@apotheker.or.at
E-Mail: jutta.pint@apotheker.or.at

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