OTS0185 5 WI 0669 PWK0005 CI Mi, 18.Apr 2007
Wirtschaft / WKÖ / EU / IT

EU-Fördermittel-Ratgeber bringt Betriebe auf den Geschmack: Bereits 740 Projekte erfolgreich betreut

Beratungsinitiative von Microsoft, Intel und Hewlett-Packard in enger Zusammenarbeit mit der WKÖ zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit heimischer KMU

Wien (PWK286) - "Heimische IT Unternehmen investieren viel in Forschung und Entwicklung: Von ERP-Systemen über zeitgemäße IT Infrastruktur bis hin zu Business Intelligence Lösungen. Klein- und Mittelbetriebe kommen dabei aber nicht ohne Förderungen aus. Vielen Unternehmen ist aber leider nach wie vor nicht bewusst, welche Fördermöglichkeiten sich bieten", führte Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie (kurz UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich, heute bei Pressegespräch und Zwischenbilanz anlässlich "500 Tage EU Fördermittel-Ratgeber für KMU in Österreich" vor Journalisten aus.

Um Unternehmen für Fördermittel einen möglichst raschen und vergleichsweise einfachen Zugang zu ermöglichen, wurde vor rund 500 Tagen der EU-Fördermittel-Ratgeber ins Leben gerufen. Die Initiative von Microsoft, Intel und Hewlett-Packard in enger Zusammenarbeit mit der WKÖ will vor allem kleine und mittelständische Unternehmen auf die Förderprogramme der EU aufmerksam machen und bei der Beantragung von Geldern unterstützen. Die dadurch ermöglichten Investitionen in neue Technologien sollen die Wettbewerbsposition der Unternehmen und somit auch des europäischen Wirtschaftsraumes stärken. Nähere Informationen dazu gibt es auf www.foerdermittel-ratgeber.at.

"Unser Ziel mit dem EU-Fördermittel-Ratgeber ist die Unterstützung der heimischen Klein- und Mittelbetriebe. Sie schaffen und sichern Arbeitsplätze und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit und zur Entwicklung von weltweit anerkannten Innovationen bei. Jeder Euro mehr Fördergeld durch den EU Fördermittel Ratgeber stärkt den Wirtschafts- und Technologie-Standort Österreich", zeigte sich Herbert Schweiger, Geschäftsführer von Microsoft Österreich, überzeugt.

1,5 Milliarden Euro EU Fördermittel sind bis 2013 für heimische Unternehmen reserviert.
Zwei Drittel aller eingereichten Förderprojekte im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie sind erfolgreich, aber nur 15 Prozent der österreichischen Unternehmen haben bisher einen Antrag gestellt. Information und mangelnde Beratung gelten als Hauptursachen dafür, dass heimische Unternehmen auf Fördergelder verzichten. Fördergelder, die aber sehr wohl vorhanden sind: Allein der in den letzten Monaten ausgehandelte einzelstaatliche strategische Rahmenplan Österreichs erläutert in allgemeiner Form die für die kommenden sieben Jahre geplante Verwendung der 1,461 Milliarden Euro EU-Finanzmittel zur Förderung von Wachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

Hier soll der EU-Fördermittel Ratgeber-Hilfe bieten: Basis des EU-Fördermittel-Ratgebers ist eine kostenlose, umfassende Fördermittel-Datenbank. Unternehmen können auf www.foerdermittel-ratgeber.at detaillierte Angaben zu einzelnen technologieorientierten Fördermitteln und -programmen der Europäischen Union sowie nationaler und regionaler Fördermittelträger in den meisten EU-Staaten abrufen. Der EU-Fördermittel-Ratgeber bietet zudem die Möglichkeit, ohne Initialkosten ein weiterführendes Fördermittel-Consulting in Anspruch zu nehmen. Über eine Kontaktfunktion werden Interessenten zu Beratern von euroFinder econet <www.eurofinder.at> weitergeleitet, die Firmen bei der Auswahl eines geeigneten Förderprogramms und während des Antragsverfahrens unterstützen können.

Seit dem Start der Initiative des EU Fördermittel Ratgebers im Herbst 2005 wurden 740 Projekte (390 persönlich, 350 via Internet) bei ihren Förderanliegen beraten. Mit der Generierung von rund 1 Million Euro an Förderungen wurden Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 5 Millionen Euro unterstützt. Die Erfolgsquote bezogen auf die eingereichten Projekte liegt bei 85 Prozent. "Geeignete Förderungen zu identifizieren und richtig zu beantragen ist wahre ‚Knochenarbeit‘. Deshalb bin ich vom EU Fördermittelrategeber wirklich begeistert. Die administrative Unterstützung mit dem EU Fördermittelratgeber in der Umsetzung und Finanzierung des Projekts war wie maßgeschneidert auf unser Bedürfnisse", erklärt Peter Stadlmann, Geschäftsführer der RiS GmbH in Steyr. Das Projekt "RiS-Kommunal 3.0" ist einzigartig in Europa und wird insgesamt mit 30 Prozent des gesamten Werts aus EU-Fördermitteln unterstützt.

Die RiS GmbH ist nur eines von zahlreichen Beispielen für eine erfolgreiche Förderung mit dem EU Fördermittel Ratgeber. "Ich freue mich über jede einzelne der bereits zahlreichen heimischen Erfolgstories, die mit Hilfe des EU Fördermittel Ratgebers zu Stande gekommen sind. Sie sind der Beweis dafür, dass rasche und möglichst unbürokratische Förderungen für IKT Projekte machbar sind. Gleichzeitig gelten sie aber auch als Signal für die vielen Unternehmen, die noch keine Förderungen beantragt haben: Nützen Sie die Gelegenheit der frisch gefüllten Fördermitteltöpfe, die heimischen KMU zur Verfügung stehen. Die heimischen Klein- und Mittelbetriebe sind aufgerufen, diese für sich zu nutzen", so Microsoft Österreich-Boss Schweiger und UBIT-Fachverbandsobmann Harl unisono. (JR)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie
Tel.: 05 90 900-3173
E-Mail: ubit@wko.at
Internet: www.ubit.at

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