OTS0063 5 WI 0346 AKW0003 CI Fr, 13.Apr 2007
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AK: Passenden Versicherungsschutz genau überlegen! (2)

AK gibt hilfreiche Tipps

Wien (OTS) - Die Prämien für eine Fahrrad-Diebstahlversicherung sind teuer. Das zeigt ein aktueller AK Test. AK Konsumentenschützer Thomas Eisenmenger rät: "Wägen Sie das Risiko ab - überlegen Sie eine Diebstahlversicherung, erkundigen Sie sich auch über eine Haftpflichtversicherung. Um Schadenersatzforderungen abzusichern, wäre eine Haftpflicht wichtiger."

Tipps der AK Konsumentenschützer
+ Sichern Sie sich zuerst gegen Schadenersatzforderungen mit einer Haftpflichtversicherung ab. Der Verlust bei einem Fahrraddiebstahl ist nicht existenzgefährdend.
+ Fahrradversicherungen sind teuer. Berechnet wird immer vom Radpreis. Die geringste Prämie beträgt 3,5 Prozent pro Jahr, die teuerste 12,5 Prozent pro Jahr. Bei sehr teuren Rädern muss angefragt werden, da alle Anbieter eine Obergrenze der Versicherungssumme haben.
+ Fragen Sie beim Haushaltsversicherer an: Generell ist das Fahrrad dann mitversichert, wenn es aus dem versperrten Keller gestohlen wurde. Der Schutz ist bei machen Versicherern erweiterbar. Die Prämie ist dafür deutlich günstiger als für eine eigene Fahrraddiebstahlversicherung.
+ Reden Sie auch mit Ihrem Fahrradhändler über günstige Versicherungsvarianten.
+ Wird das Rad durch wertvolle neue Teile aufgepeppt, vergessen Sie nicht auf die Änderung der Versicherungssumme!
+ Erkundigen Sie sich im Sportfachhandel nach Garantie- und Leistungspässen. Entscheidend ist, ob diese Leistungen gebraucht werden. Die Fahrrad-Diebstahlversicherung steht hier nicht im Vordergrund, meist sind Serviceleistungen und Preisnachlässe der Hauptgrund für den Kauf eines solchen Passes.
+ Der beste Schutz: Sichern Sie Ihr Fahrrad gut ab mit einem Bügel-oder Motorradschloss an geeignete Ständer anketten. Billige Spiralschlösser können mit einer Zange leicht durchtrennt werden. + Lassen Sie - wenn möglich - das Rad codieren. Dabei wird ein individueller Code in das Rad gefräst, das Rad kann damit eindeutig identifiziert werden. Das wird auch immer wieder kostenlos angeboten - Infos unter www.polizei-fahrrad.at. Bei ARGUS ist eine Codierung Voraussetzung für den Versicherungsschutz.
+ Wer ein sehr teueres Spezial-Fahrrad besitzt, sollte sich für kleinere Alltagswege ein billigeres Zweitrad anschaffen.
+ Zeigen Sie einen Diebstahl unverzüglich bei der Polizei an und melden Sie ihn bei der Versicherung, sonst gibt’s keine Versicherungsleistung.

SERVICE: Die Erhebung finden Sie im Internet unter www.arbeiterkammer.at

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Doris Strecker
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