OTS0098 5 WI 0331 AMW0001 CI Mo, 02.Apr 2007
Arbeitsmarkt

AMS Wien: Arbeitslosigkeit um zehn Prozent gesunken

Höchste Reduktion seit Bestehen des Arbeitsmarktservice

Wien (OTS) - Das AMS Wien hat im März die höchste Reduktion seit Bestehen des Arbeitsmarktservice im Jahr 1994 geschafft. Claudia Finster, Geschäftsführerin des Arbeitsmarktservice Wien: "Besonders freut es mich, dass wir einen Nettorückgang um fast 7.400 Personen erzielen konnten."

Das AMS Wien verzeichnete per Ende März einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um exakt zehn Prozent. In Wien waren 75.867 Personen arbeitslos gemeldet, das sind um 8.403 weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Gleichzeitig ist die Zahl der Personen in Schulungen um 1.009 auf 21.625 gestiegen, was eine Nettoreduktion der Arbeitslosenzahl um 7.394 Personen ergibt. In ganz Österreich sank die Arbeitslosigkeit um 12,5 Prozent. Von dieser positiven Veränderung profitierten in Wien diesmal Männer prozentuell etwas mehr als Frauen: Die Zahl der Arbeit suchenden Männer fiel um 5.665 oder 10,8 Prozent auf insgesamt 46.630, die der Frauen um 2.738 oder 8,6 Prozent auf 29.237. Gesunken ist auch die Zahl der ausländischen Arbeit Suchenden: Sie lag mit 19.620 um 2.495 oder 11,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Steigerung bei offenen Stellen
Im März meldeten die Wiener Betriebe dem AMS Wien 5.290 offene Stellen, was einer Steigerung von 1.154 oder 27,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Zahl der dem AMS Wien gemeldeten offenen Lehrstellen sank im Jahresvergleich um 86 auf 338. Gesunken ist jedoch auch die Zahl der Lehrstellen suchenden Jugendlichen: Sie lag Ende März bei 1.168, was einem Minus von 293 Jugendlichen gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Dauer der Arbeitssuche sinkt weiterhin
Ebenfalls gesunken ist die Zahl der Arbeitslosen, die jünger als 25 Jahre sind: Insgesamt waren Ende März 9.724 Jugendliche ohne Arbeit, damit um 445 weniger als ein Jahr davor. Verringert auch wurden Langzeitarbeitslosigkeit und Vormerkdauer. So fiel die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem März des Vorjahres um 29,6 Prozent auf nunmehr 1.770 Personen. Die Vormerkdauer sank im Durchschnitt auf 110 Tage, was einem Minus von 14 Tagen gleich kommt.

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