OTS0256 5 II 0463 GOK0001 Mo, 26.Mär 2007
Medien / ORF / Publikumsrat

ORF-Publikumsrat für mehr Gesundheits-Berichterstattung im ORF

Publikumsratsstudie "Gesundheit in den ORF-Medien" präsentiert

Wien (OTS) - Die Österreicherinnen und Österreicher sind sehr daran interessiert, dass ihnen die Medien Gesundheitsthemen bieten, der ORF ist beim Thema Gesundheit unter den TV-Anbietern in Österreich der führende Sender. Dies sind Ergebnisse der Studie "Gesundheit in den ORF-Medien", die das Marktforschungsinstitut Fessel-GfK im Auftrag der ORF-Markt- und -Medienforschung für den Publikumsrat erstellt hat. Präsentiert wurden die Ergebnisse der Studie in der Plenarsitzung des Gremiums, unter dem Vorsitz von Dr. Arnold Mettnitzer, am Montag, dem 26. März 2007, im ORF-Medienhaus in Wien-Heiligenstadt. Der Publikumsrat fordert, dass es für Sendungen, die dem Thema Gesundheit gewidmet sind und die nicht weitergeführt werden ("Willkommen Österreich", "Primavera"), im Zuge der Programmreform einen entsprechenden Ersatz gibt. In der Sitzung stellte Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz die Highlights der Programmreform ab 10. April vor, Hörfunkdirektor Dr. Willy Mitsche berichtete über die aktuellen Entwicklungen bei den ORF-Radios, Ö3-Chef Georg Spatt informierte über die Aktivitäten anlässlich des 40. Geburtstags von Ö3.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Der Großteil der Österreicher/innen fühlt sich gesund: 25 Prozent stufen ihren Gesundheitszustand als sehr gut ein, 44 Prozent als gut. Rund ein Viertel der Österreicher/innen gibt an, bewusst auf eine gesunde Lebensweise zu achten.

53 Prozent der Österreicher/innen sind am Thema Gesundheit in den Medien sehr bzw. eher interessiert, insbesondere Frauen und ältere Personen. Inhaltlich wünscht man sich vor allem Informationen über Prävention und Vorsorge.

Als Informationsquelle für Gesundheitsthemen werden regelmäßig vor allem Tageszeitungen herangezogen, gefolgt von Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten, Bekannten/Verwandten und dem ORF-Fernsehen.

Der Fernsehsender mit der höchsten Kompetenz in Sachen Gesundheit ist für 45 Prozent der Österreicher/innen der ORF. Mit deutlichem Abstand folgt der Bayerische Rundfunk mit zehn Prozent vor VOX (drei Prozent), ARD, RTL, ZDF und NDR (je zwei Prozent).

Der Umfang der Gesundheitsberichterstattung in den ORF-Medien wird von der Mehrheit der Befragten als gerade richtig erachtet. An konkreten Sendungen wurden im TV am häufigsten "Willkommen Österreich", "help tv" und "Gut beraten Österreich" genannt, im ORF-Radio der "Radiodoktor" auf Ö1. ORF 1 und ORF 2 bieten für 36 Prozent bzw. 29 Prozent zu wenig Gesundheitsberichterstattung.

Ein Fünftel der Befragten gibt an, auf Grund von Medienberichten des ORF zum Thema Gesundheit zumindest gelegentlich das eigene Verhalten verändert zu haben.

Die Aufbereitung von Gesundheitsthemen im Fernsehen soll aus Sicht der Befragten eher informativ denn unterhaltsam sein.

Bei der Gestaltung von Gesundheitssendungen bevorzugt man innerhalb einer Ausgabe die ausführliche Behandlung eines Themas statt mehrerer Schwerpunkte. Wichtig für die Befragten sind vor allem Expertinnen und Experten in der Sendung und praktische Tipps.

Die Studie wurde von Fessel-GfK im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Gesundheitsstudie erstellt. Insgesamt wurden 4.000 Personen repräsentativ für Österreicher/innen ab 15 Jahren schriftlich von September bis Oktober 2006 befragt.

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