OTS0015 5 CI 0385 DS10001 Do, 22.Mär 2007
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Verkehrsberuhigung Strebersdorf - BV Lehner: "Lkw-Schleichweg über die Dr. Nekowitsch Straße soll gekappt werden"

BV Lehner wird Verfahren zur Umsetzung des BürgerInnenwunsches einleiten

Wien (SPW-K) - Bei der Bürgerversammlung über Verkehrsentwicklungen in und um Strebersdorf gestern, Mittwoch Abend, hat der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner zugesagt, dem Wunsch der Anwesenden umzusetzen und das Verfahren für eine Tonnagebeschränkung auf der Dr. Nekowitsch Straße zwischen Stammersdorf und Strebersdorf einzuleiten. "Durch diese Beschränkung kann wenigstens der Schleichweg zwischen der Brünner Straße und der Prager Straße durch die Ortskerne von Stammersdorf und Strebersdorf unterbunden werden. Gleichzeitig kann der Lieferverkehr aufrecht erhalten werden", erklärt Bezirksvorsteher Lehner.

Zahlreiche FloridsdorferInnen waren zu der Veranstaltung gekommen. Eine für alle zufriedenstellende Lösung über die Tonnagebeschränkung hinausgehend wurde aber nicht gefunden. "Wie bei den letzten Diskussionen wurde auch gestern wieder der Wunsch nach freier Fahrt für alle Strebersdorfer gefordert. Für Nicht-Strebersdorfer soll es -dem Wunsch vieler Anwesenden zufolge - aber massive Beschränkungen geben", bringt Lehner eine offene Forderung auf den Punkt. Tatsache sei, Strebersdorf ist ein wichtiger Schulstandort. In die Pädagogische Akademie und zu den Schulbrüdern reisen täglich einige hundert Lehrer und Schüler an. "Die meisten kommen leider mit dem Auto. Dadurch kommt es in der Früh und am Abend zu Verkehrsspitzen und zum Teil zu umfangreichen Staus".

Bezirksvorsteher Heinz Lehner hat ein Gutachten ausarbeiten lassen, wie der Verkehr anrainerInnenfreundlicher gestaltet werden kann. Das Ergebnis dieser Untersuchung zeigt, ein Großteil der Fahrten in Strebersdorf sind keine Transitfahrten. Der reine Lkw-Anteil an den Gesamtfahrten liegt bei verhältnismäßig geringen 3,5 Prozent.

Als eine mögliche Lösung wurde eine Gewichtsbeschränkung auf der Dr. Nekowitsch Straße vorgeschlagen. Weitere Verkehrsberuhigungen in Strebersdorf - beispielsweise der Rußbergstraße - würden zu Lasten anderer Straßenzüge gehen. Der Verkehr müsste durch die derzeit noch ruhige Gmündstraße, Mayrweckstraße oder über den Mühlweg geleitet werden. "Die Bewohner dieser Straßenzüge haben sich bei der gestrigen Veranstaltung heftig gegen ein höheres Verkehrsaufkommen in ihren Gassen gewehrt. Auch der Wunsch nach einer Umfahrung wurde mehrfach ausgesprochen, leider aber keine umsetzbaren Trassenvorschläge eingebracht. Der Weg der kleinen Schritte in die richtige Richtung muss weiter gegangen werden, wie Verbesserungen im Angebot des öffentlichen Verkehrs, Einbremsen der Schnellfahrer und verschiedene bauliche Maßnahmen", sagt der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner. (Schluss)

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