OTS0141 5 II 0253 NGB0001 CI Do, 01.Mär 2007
Innenpolitik / Gewerkschaften / Jugend / ÖVP

GdG-Stoik: Hetzkampagne gegen BerufsschülerInnen schnellstens beenden!

ÖVP Wien versucht auf Kosten Jugendlicher politisches Kleingeld zu schlagen

Wien (GdG/ÖGB) - Auf Kosten Jugendlicher versucht die ÖVP Wien neuerdings politisches Kleingeld zu schlagen. Die BerufsschülerInnen, die an den neuen Standort Embelgasse in Wien-Margareten umziehen sollen, werden vorab als Störenfriede, Verkehrssünder und Lärmerreger diffamiert. Bernhard Stoik, Jugendreferent der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG): "Diese Hetzkampagne gegen BerufsschülerInnen, die jeder Grundlage entbehrt, muss schnellstens beendet werden!".++++

Für die BerufsschülerInnen heißt es demnächst umziehen. Sie sollen in der Embelgasse eine neue Bildungsstätte finden. Das nimmt nun die ÖVP Wien in Person der nicht amtsführenden Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager zum Anlass für eine Kampagne, die Anrainer der Embelgasse offensichtlich gegen die Jugendlichen mobil machen soll. Stoik: "In Flugblättern ist die Rede von drohendem Moped- und Motorradlärm, von verstellten Parkplätzen und Ruhestörung. Bevor noch die ersten BerufsschülerInnen einen Fuß in die Embelgasse gesetzt haben, wird dort die Bevölkerung aufgestört, als ob die vereinten Heere von Hunnen und Vandalen vor dem Stadttor stünden!"

Verständnis hat der GdG-Jugendreferent für die SchülerInnen der kooperativen Mittelschule Embelgasse, die im Rahmen der Schulsanierungen in Wien nun ebenfalls umziehen müssen und für die Bedenken ihrer Eltern. "Aber keinesfalls dürfen in der Diskussion über Schulstandorte jetzt die BerufsschülerInnen grundlos zum Handkuss kommen", fordert Stoik. Die Hetzkampagne möge schleunigst beendet werden.

"Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, den die Wirtschaft wortreich beklagt, sind Berufsschüler das Kapital der Zukunft", schloss Stoik.

ÖGB, 1. März 2007 Nr. 146

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