OTS0179 5 II 0215 VPR0002 CI Di, 13.Feb 2007
Innenpolitik / Wien / Verkehr / Parken / ÖVP / Gerstl

VP-Gerstl: Parkraumbewirtschaftung erfordert Gesamtkonzept

Ausweitung der Parkpickerlzone schafft keine Parkplätze

Wien (VP-Klub) - "Eine Ausdehnung der Parkpickerlzonen und eine zusätzliche finanzielle Belastung für die Autofahrer ist keine Lösung für die zunehmende Parkraumproblematik in Wien. Hier sind umfassendere Ansätze gefragt", kommentiert LAbg. Wolfgang Gerstl, Verkehrssprecher der ÖVP Wien, das von der Parkraum-Management-Kommission ausgearbeitete Konzept zur zeitlichen Ausdehnung der Parkpickerlzonen bis 22.00 Uhr.

Gerstl erwartet sich von der Kommission die Vorlage umfassenderer Ansätze als eine Verteuerung und zeitliche Ausweitung des Parkpickerls. Als Beispiel führt er den Ausbau und die Intervallverkürzungen bei den Öffentlichen Verkehrsmittel an: "Wir hoffen, dass SP-Stadtrat Schicker darauf drängen wird, dass auch im Gemeinderat über Parkraumkonzepte diskutiert wird. Einzelmaßnahmen, wie sie jetzt immer wieder seitens der Stadt gesetzt werden, sind reine Geldbeschaffungsaktionen. Von Konzept keine Spur." Die alleinige Maßnahme der Verlängerung und Verteuerung des Parkpickerls löst kein Parkplatzproblem. Das belegen zudem zahlreiche Studien, die von der Stadt Wien in Auftrag gegeben wurden. Auch gehört für den VP-Verkehrssprecher im Zuge eines Gesamtkonzeptes das Stadthallen-Parkpickerl miteinbezogen.

"Wenn die Wiener SPÖ nicht weiter weiß, müssen ausschließlich die Autofahrer herhalten. Eines ist klar: der Wildwuchs der Kurzparkzonen ist nicht der Weisheit letzter Schluss", schließt Gerstl.

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