OTS0037 5 WI 0281 PWK0001 AI Di, 13.Feb 2007
Unternehmen / WKÖ / Niederlande / Export / AWO

Niederlande profitieren wie Österreich von florierender Exportwirtschaft

Österreichische Unternehmen finden in den nächsten Jahren gute Kooperationsmöglichkeiten in den Sektoren Gesundheit und Energie

Wien (PWK087) - Die Niederlande können auf ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2006 zurückblicken. "Ähnlich wie in Österreich wurde die gute Wirtschaftsentwicklung mit einem BIP-Wachstum von rund 3,3% von den ausgezeichneten Ergebnissen des Exportsektors getragen", sagt Robert Luck von der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ. Hinzu kam eine stark angestiegene Inlandsnachfrage als weitere Konjunkturstütze.

Auch 2007 soll die Kaufkraft aufgrund höherer Kollektivertragsabschlüsse weiter zulegen und die Arbeitslosigkeit wird mit dem bevorstehenden Eintritt der Babyboomgeneration in das Pensionsalter den niedrigsten Stand seit 37 Jahren erreichen. Der Staatshaushalt erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Budgetüberschuss von 3,3 Mrd. Euro, während man noch vor vier Jahren Mühe hatte die Maastrichtkriterien einzuhalten. Bis 2011 soll der Budgetüberschuss sogar auf 1,1% des BIP ausgeweitet werden. Gleichzeitig sind aber auch höhere Ausgaben in Höhe von sieben Milliarden Euro für das Bildungswesen und die Integration von Ausländern eingeplant. Im internationalen Wirtschaftsstandortvergleich schneiden die Niederlande weiterhin sehr gut ab. Neben Unternehmen aus den USA und Großbritannien zieht das Land zusätzlich auch Firmen aus kompetitiven Märkten wie China, Japan, Korea und Taiwan an. Zur Absicherung der wirtschaftlichen Zukunft werden künftig auch die umfangreichen Erdgasreserven beitragen. Luck: "Der Energiesektor ist auch ein Zukunftsbereich für Kooperationen österreichischer Firmen, die mit ihrem Know-how und ihrer internationalen Erfahrung auf diesem Gebiet gute Chancen vorfinden werden." Insbesondere bei alternativer Energiegewinnung, "denn neben den konventionellen Energiequellen - inklusive der Nuklearenergie - setzen die Niederlande vermehrt auf Alternativen wie Wind, Sonne und Biomasse", so Luck.

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