OTS0190 5 II 0300 NFP0002 Mo, 08.Jän 2007
Politik / Kärnten / Klement / FPÖ / Koalition

Klement: Große Koalition muß Wirtschaftsstandort Kärnten fördern

FPÖ warnt vor Entscheidungen in der Ortstafelfrage gegen den Willen der Mehrheitsbevölkerung

Klagenfurt (OTS) - "Es war von Anfang an klar, daß es zur Großen Koalition keine Alternative gibt. Nun haben aber SPÖ und ÖVP so viele Kompromisse geschlossen, daß im Grunde alle Wahlversprechen gebrochen worden sind. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Wähler", betont der gf. FPÖ-Landesparteiobmann Karlheinz Klement in einer Stellungnahme zum Koalitionspakt zwischen SPÖ und ÖVP.
Für Gusi&Wolfi haben offenbar nur zwei Leitsprüche gegolten: 'Ich will Kanzler werden anstelle des Kanzlers’ bzw. 'Gott erhalte uns die Macht, Amen’. Von visionären Ideen oder zumindest einem klaren Bekenntnis für die Heimat Österreich einzutreten, ist bis dato nichts zu merken.

Positiv beurteilt Klement den Umstand, daß nun das Taktieren zwischen SPÖ und ÖVP ein Ende gefunden hat und nun hoffentlich gearbeitet wird. Von der neuen Koalition erhofft sich Klement, daß sie sich verstärkt um Interessen des südlichsten Bundeslandes kümmern wird. "In Kärnten gibt es zahlreiche Probleme, für die das abgewählte schwarz-orange Schreckenskabinett keine Lösung gefunden hat. Ich erinnere nur daran, daß in Kärnten rund 73.000 Personen armutsgefährdet sind. Daher muß der Wirtschaftsstandort Kärnten dringend gestärkt werden, um Arbeitsplätze zu schaffen und das Abwandern von Betrieben zu verhindern. Außerdem muß im Bereich Infrastruktur dringend Geld nach Kärnten fließen. Ich hoffe für die Kärntner Bevölkerung, daß die neue Bundesregierung zügig alle für Kärnten wichtigen Projekte, zum Beispiel den Koralmtunnel, umsetzen wird."

In der Ortstafelfrage mahnt Klement die neue Regierung jedoch zur Vorsicht. " Es darf in der Ortstafelfrage keine von Wien verordnete Entscheidung gegen den Willen der Kärntner Mehrheitsbevölkerung geben. Das Thema ist zu sensibel. Die rot-schwarze Regierung darf keine voreiligen Beschlüsse treffen, die den sozialen Frieden im Land gefährden könnten", so Klement.

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen
0463 / 51 52 92

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0190 2007-01-08/17:34