OTS0212 5 II 0306 NFP0006 Di, 16.Mai 2006
Politik / RFJ / Wimmer / Integration / Zuwanderungsstopp

RFJ-Wimmer: Brauchen weder Integration noch Zuwanderung!

Ob nun 45 oder 55 Prozent der Moslems "integrationswillig" sind, ist völlig unbedeutend.

Linz, 16-05-2006 (OTS) - Derzeit ist eine Studie des Innenministeriums in aller Munde, welche die Integrationswilligkeit von Moslems kritisch betrachtet. Die Ministerin und diverse Einwanderungsbefürworter diskutieren nun darüber, wie hoch die Quote der Integrationsunwilligen wirklich sei. "Die Studie ist völlig nutzlos und reine Geldverschwendung. Am Verhalten vieler Ausländer können fast alle Bürger ohnehin täglich erkennen, wie es um deren Anpassungswillen bestellt ist", meinte Detlef Wimmer, Bundesobmannstellvertreter des Rings Freiheitlicher Jugend, zu diesem Thema. Zudem müsse der Begriff "Integration" an sich kritisch hinterfragt werden.

Dabei handelt es sich nämlich "nicht nur um eine reine Assimilation (völlige Anpassung) an ein bereits bestehendes "Ganzes", sondern um die kombinatorische Schaffung eines neuen Ganzen unter Einbringung der Werte und Kultur der außen stehenden Gruppe in die neue Gesellschaft". Daher bedeutet Integration, daß sich nicht nur Einwanderer bei uns anpassen, sondern daß eine gegenseitige Anpassung erfolgen müsse. Wimmer spricht sich klar dagegen aus: "Werte aus dem Ausland haben bei uns nichts zu suchen. Auf Blutfehden und Ehrenmorde, die vielleicht in anderen Ländern hoch angesehene Werte sind, können wir in Österreich gerne verzichten."

Wenn sich der Wiener SPÖ-Gemeinderat und "Integrationsbeauftragte der Glaubensgemeinschaft", Omar Al-Rawi, fragt, ob es in der Studie des Ministeriums um Integration oder Assimilation gegangen sei, dann tut er das zu recht. "Integration im Sinn der Vermischung von Kulturen und Werten brauchen wir genauso wenig wie Zuwanderung an sich. Wer unbedingt in Österreich leben will, wird sicher kein Problem damit haben, sich - wie es sich für jeden Gast gehört -völlig anzupassen. Für den Fall, daß jemand ein Problem mit seiner Anpassung hat, sollte man vielmehr über raschestmögliche Auswanderung als über Integration sprechen", so Wimmer abschließend.

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